Full text : Die Kommunalbesteuerung in Italien

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auf  455  Mül.  i.  J.  1897  und  auf  960  Mill,  L.  i.  J.  1912  1 ),  d.  h.  wie  100
zu  125  zu  263.  Die  effektiven  Staatsausgaben  dagegen  sind  gewachsen ­
  von  1298  Mill.  i.  J.  1882  auf  1620  Mill.  i.  J.  1897/98  und
auf  2786  Mill.  L.  i.  J.  1912/13,  d.  h.  wie  100  zu  125  zu  215.
Analog  ist  die  Entwicklung  der  Gemeindeeinnahmen.
Die  effektiven  (ordentl.  und  außerordentl.)  Einnahmen *  2 )  aller
Gemeinden  sind  gestiegen  von  rund  342  Mill.  i.  J.  1882  auf  435  Mill.  i.  J.
1897  und  auf  766  Mill.  L.  i.  J.  1912,  oder  wie  100  zu  127  zu  224.  Die
ordentlichen  (effektiven)  Gemeindeeinnahmen  weisen  folgende  Entwicklung ­
  auf:  von  243  Mill.  i.  J.  1872  auf  314  Mill.  i.  J.  1882,  414  Mill.
i.  J.  1897,  535  Mill.  i.  J.  1907  und  auf  683  Mill.  L.  i.  J.  1912.  d.  h.
eine  Steigerung  wie  100  zu  129  zu  170  zu  220  zu  281.  Die  Erträge ­
  der  öffentlichen  Gemeindeabgaben  sind  in  jenem  40jährigen
Zeiträume  wie  folgt  gestiegen;  von  194  Mill.  auf  264  Mill.,  351  Mill.,
410  Mill.  und  auf  510  Mill.  L.,  oder  wie  100  zu  136  zu  181  zu  212
zu  263.  Die  effektiven  (ordentl.  u.  außerordentl.)  Staatseinnahmen
(exkl.  <il  movimento  di  capitali»)  dagegen  haben  sich  vermehrt  von
1010  Mill.  i.  J.  1872  auf  1629  Mill.  i.  J.  1897/98  und  auf  2529  Mill.
L.  i.  J.  1912/13,  d.  h.  wie  100  zu  161  zu  250 3 ).
Diese  wenigen  Zahlen  zeigen  uns  deutlich,  wie  gewaltig  die
kommunale  Finanzwirtschaft  und  damit  das  Gemeindewesen  überhaupt
in  Italien  sich  entwickelt  hat.  Sie  zeigen  uns  aber  auch,  welche  zunehmende ­
  Bedeutung  der  kommunalen  Steuerwirtschaft  als  dem  eigentlichen ­
  Mittel  zur  Deckung  des  rasch  steigenden  öffentlichen  Bedarfs
zukommt.  Das  Problem  der  Gemeindebesteuerung  gewinnt  so  immer
mehr  an  Bedeutung.
In  noch  viel  rascherem  Tempo  und  in  größerem  Umfange  als  es
für  die  Gesamtheit  der  Gemeinden  gilt,  haben  sich  im  allgemeinen
die  öffentlichen  Haushalte  der  Stadtgemeinden,  besonders  der  Großstädte, ­
  entwickelt.
In  welchem  Maße  die  Ausgaben  und  Einnahmen  der  12  Groß*) ­

  Bilanci  comunali  e  provinciali.  In  obigen  Ziffern  ist  nicht  mitenthalten  „il
movimento  di  capitali“.  Wegen  Veränderung  des  Etatschemas  sind  die  Ausgabeziffern ­
  für  die  Zeit  vor  1882  nicht  ohne  weiteres  mit  denen  der  späteren  Jahre  vergleichbar. ­

2 )  Exkl.  il  movimento  di  capitali.
3 )  Die  Bevölkerungsziffer  ist  gewachsen  von  26,8  Mill.  i.  J.  1872  (1.  Jan.)  auf
34,8  Mill.  i.  J.  1912,  d.  h.  wie  100  zu  130.
            
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