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VI Vorwort und Einleitung. 
stehenden Frage nicht angängig ist; es sind vielmehr auch die 
Entscheidungen der zuständigen Verwaltungsbehörden und der Vor 
stände von Versicherungsanstalten in gebührende Berücksichtigung 
zu ziehen. 
Um die gestellte Aufgabe zu lösen, können die nachfolgenden 
Ausführungen nicht bloß berichtender Art sein, sie müssen vielmehr, 
darüber hinausgehend, auf die in den Auslassungen der ent 
scheidenden Instanzen etwa vorkommenden Lücken und Widersprüche 
hinweisen. Es ist dieser Seite der Sache jedoch überall nur so 
viel Raum gewidmet, wie sich als unbedingt nothwendig ergab. 
Der die Grundlage der Erläuterungen bildenden Anleitilng 
des Reichsversicherungsamtes, betreffend den Kreis der nach dem 
Jnvaliditäts- und Altersversicherungsgesetze versicherten Personen, 
vom 31. Oktober 1890 und den an sie angeschlossenen Anmerkungen 
sind die auf den Umfang der Versicherung sich beziehenden Gesetzes 
paragraphen und Vorschriften des Bundesrathes vorausgeschickt. 
Ein genaues Sachregister ist beigefügt, um die Auffindung 
der einzelnen behandelten Gegenstände thunlichst zu erleichtern. 
Bestimmt ist das Buch in erster Linie den Organen der Ver 
sicherungsanstalten, Staatskommissaren und Schiedsgerichten, den 
Stellen für Einziehung der Beiträge und Ausstellung der Ouittungs- 
karten, nicht minder auch den zur Entscheidung von Streitigkeiten 
über die Versicherungs- und Beitragspflicht berufenen Verwaltungs 
behörden den für die Beurtheilung der Beschäftigungsverhältnisse in 
Bezug auf das Vorhandensein der Versicherungspflicht und der Be 
rechtigung zur Selbstversicherung erforderlichen Stoff in der zur 
Anwendung am besten geeigneten Gestalt in die Hand zu geben. 
Auf die Einheitlichkeit in der Verwerthung der Grund 
sätze, nach denen die Umgrenzung des Kreises der zu ver 
sichernden Personen zu erfolgen hat, bei all diesen zahl 
reichen, zur Mitarbeit bei der Ausführung des Jnvalidi 
täts- und Altersversicherungsgesetzes berufenen Stellen 
hinzuwirken, soll seine vornehmste Aufgabe sein. 
Lübeck, November 1893. 
Kerman Gebhard.
	        
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