Contents : Mehr Freiheit im Welthandel!

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Das  subjektive  Gefühl  als  wirtschaftlicher  $a!tor

maßregeln,  bei  Krebitoperationen  usw.  entstehen,  hätte
die  Gesetzgebung  nichts  zu  tun.  Wenn  die  Leute  so
dumm  seien,  sich  von  ihrem  Gefühl  und  nicht  von
nüchternen  Erwägungen  beeinflussen  zu  lassen,  dann
sei  ihnen  nicht  zu  helfen,  wir  sind  darin  anderer  Ansicht. ­
  Genau  so,  wie  stets  der  der  erfolgreichste  Politiker
sein  wird,  der  verstehen  wird,  das  Gefühl  des  Volkes  auf
seiner  Seite  zu  haben,  genau  so  wird  der  die  beste
Wirtschaftspolitik  treiben,  der  auch  hier  dem  subjektiven ­
  Gefühl  den  ihm  gebührenden  Platz  einräumt
und  es  bei  seinen  Maßregeln  in  Anrechnung  setzt.
Unter  diese  Rubrik  fällt  auch  der  Einfluß,  den
der  Geschmack  und  die  Mode  auf  die  Grundrente
ausüben.
Wir  halten  diese  Faktoren  für  mindestens  ebenso
wichtig,  wie  viele  der  Spitzfindigkeiten,  mit  denen
man  die  Grundrente  zu  erklären  versucht,  das  Gesetz ­
  vom  abnehmenden  Bodenertrag,  die  Ungleichheit ­
  der  Fruchtbarkeit,  der  Lage  usw.  Auch  hier
steht  die  durch  Geschmack  und  Mode  beeinflußte
Nachfrage  im  Ausgangspunkt  aller  werte.  Ein  Weinberg ­
  gibt  nur  so  lange  Grundrente,  wie  die  Menschen ­
  wein  trinken,-  läge  ein  solcher  Ralkberg  inmitten ­
  eines  Weizenfeldes  in  einer  abstinenten  welt,
sa  würde  an  seinem  Fuße  mit  der  Fruchtbarkeitsgrenze
die  Grundrente  bzw.  die  Vifferentialrente  aufhören,
aber  in  einer  Wein  trinkenden  Welt  wird  gerade
der  Berg  die  höhere  Grundrente  geben.  In  Gegenden,
wo  Weizen-  und  Roggenbau  sowie  Weidewirtschaft  sich
treffen,  sehen  wir  eine  fortwährende  Verschiebung  der
Ģrundrente  nach  keinem  andern  Gesetze,  als  nach
dem  des  Begehrs  für  die  verschiedenen  Produkte.
Ein  Volk,  dessen  Geschmack  das  Roggenbrot  verlangt,
            
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