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schon 33,3 Proz. des gesamten Aktienkapitals aus. Ebenso in den
90 er Jahren. Aber zu dieser Zeit „mußte sich das Kapital not
wendig nach neuen Anlagesphären Umsehen. Es tritt an Gebiete
heran, in denen das Gewerbe haust“.*)
Daraus geht hervor, daß das Kapital in Deutschland zuerst
in den Handel und Verkehr eingedrungen war und nur in ge
ringem Maße in die Produktion einging. Mit der Kapitalakkumu
lation beginnt auch der Prozeß der Kapitalisierung der Produk
tion, und zwar in einer bestimmten Aufeinanderfolge. Der größte
Teil des investierten Kapitals kommt auf den Bergbau, der in
steigendem Umfang Kapital beansprucht.**) Diese Aufeinander
folge der kapitalistischen Entwicklung einzelner Industriezweige
erklärt sich nicht allein durch die Verschiedenheit in den tech
nischen Bedingungen der Produktion, sondern auch durch die
Rolle, die die einzelnen Zweige in der gesamten Volkswirtschaft
spielen. Die Entwicklung des Bergbaues ist eine notwendige Be
dingung für die Entwicklung der Maschinenproduktion in anderen
Gewerbezweigen. Deshalb muß die Entwicklung der kapitalisti
schen Produktion an Stelle des Handwerks zu der Zeit stärker
sein, wo im Bergbau schon ein bedeutendes Kapital investiert
wurde. Darauf wird eine relative Abnahme des Bergbau-
*) Ebenda, S. 20.
**) Nach der Reichsstatistik wurden bei den deutschen Börsen zum
Börsenhandel in den Jahren 1897/1907 zugelassen Wertpapiere in Mil
lionen Mark Nennwert: Bankaktien und -Obligationen 2058,7, Verkehrs
aktien und -Obligationen 1193,4 und Industrieaktien und -Obligationen
4580,1. Von den Industriewertpapieren entfallen auf Bergbau, Hütte
und Salinen 1565,2, Maschinen usw. 422,0, Metallverarbeitung 138,2,
Elektrizitätsindustrie 1126,6 usw. Nach der Statistik der Aktiengesell
schaften und der Gesellschaften mit beschränkter Haftpflicht von 1909
kamen vom nominalen Aktienkapital in der Höhe von 14,7 und Stamm
kapital in der Höhe von 3,5 Milliarden Mark auf das Handelsgewerbe
30,88% des Aktienkapitals und 23,85% des Stammkapitals, auf die
Maschinenindustrie 11,24 und 14,10, auf das Verkehrsgewerbe
10,37 und 3,62, Bergbau, Hütten und Salinen 8,65 und 6,16; außer
dem auf Bergbau, Hütten, vereinigt mit Metall- und Maschinen
industrie noch weitere 6,75% des Aktienkapitals; auf die sonstigen
Gesellschaften 32,11% des Aktienkapitals und 41,5 des Stammkapitals.
Anm. des Übersetzers.