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aufwand .... ist tatsächlich ein wichtiger Teil der
Gestehungskosten.")
Im folgenden soll ein Vergleich darüber angestellt werden,
welchen Einfluß jeder der verschiedenen Zeitungsgebührentarife
auf die Höhe der Zeitnngsgebühr, die bei jedem Tarif von
anderen Faktoren abhängig war, u. U. gehabt hat, und inwiefern
Verschiebungen der Zeitungsgebühren Veränderungen
der Bezugspreise veranlaßt haben können. Voraussetzung
für diese Vergleiche ist immer, daß alle sonstigen Umstände
dieselben geblieben sind?)
Es ist für diesen Zweck nicht erforderlich und würde
hier auch zu weit führen, wenn alle die tausende von Zeitungen,
die in den Zeitungspreislisten ausgeführt sind, bei dein Vergleiche
Berücksichtigung fänden. Für die statistische Methode
geht die Forderung erschöpfender Massenbeobachtung und die
Forderung, daß sie alle Fälle in einer bestimmten Zeit usw.
zu konstatieren habe, u. U. zu weit. Es kann vielmehr „schon
ein Teil der vorhandenen Fälle, die zur Untersuchung gezogen
werden, ein ausreichendes Ergebnis liefern"?) Bei dem
anzustellenden Vergleich genügt es, wenn eine beschränkte
Zahl von Blättern — für die neuere Zeit getrennt nach den
Hanptgattungen der Zeitungen und Zeitschriften — als
typisch gewählt und verglichen wird. Berücksichtigt werden
dabei Blätter aus den verschiedensten Gegenden Deutschlands.
Dieses Material reicht für bestimmte Schlußfolgerungen aus.
Die auf der Detailstatistik, auf der detaillierten Untersuchung
einer beschränkten Zahl von Fällen beruhenden Fehler erfahren
bei dieser Methode in dem Maße genügend Ausgleichung,
daß keine erheblichen Verschiebungen in den Ergebnissen
zu befürchten sind.
1) van der Borght S. 116 f.
2 ) Dies ist nicht immer der Fall. In der Zeit von 1900 bis
1902 hat z. B. die Post die Zeitnngsgebühr für die Leipziger „Jllustrirte
Zeitung" um 3 M. 72 Pf. ermäßigt, der Verleger aber den
Bezugspreis um 2 M. erhöht.
3) Conrad, Statistik S. 4.