Full text : Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif

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Aus  der  Liste  von  1900  lassen  sich  zum  letzten  Mal
die  Zeitnngsgebühren  ermitteln,  die  durch  einfachen  Zuschlag
von  25°/ 0  oder  12V,°/g  zum  Einkaufspreis  der  Blätter  erhoben ­
  wurden;  die  Liste  von  1902  ermöglicht  zum  ersten
Mal  nach  Verlauf  eines  Uebergangsjahres,  in  dem  durch  die
Tarifreform  veranlaßte  Aenderungen  in  der  Erscheinungsweise ­
  und  im  Jahresgewicht  der  Blätter  zustande  kommen
konnten,  eine  Berechnung  der  Zeitungsgebühren  nach  dem  gemischten ­
  Tarif.  Wegen  des  gesteigerten  Interesses,  den  ein
Vergleich  der  in  neuerer  Zeit  vorhandenen  Blätter  hat,  und
wegen  der  Spezialisierung  und  bedeutenden  Zahl  dieser
Blätter,  sind  differenziertere  und  uinfangreichere  Ermittelungen
vorgenommen  worden.  Die  Blätter  wurden  dabei  den  früheren
Ausführungen  entsprechend  in  folgende  Gruppen  eingeteilt:
Tagesblätter,  mittlere  und  kleine  Presse,  Generalanzeiger,
wissenschaftliche  Zeitschriften,  fachtechnische  Blätter  und  Unterhaltungsblätter. ­
  Für  jede  Gruppe  sind  Angaben  über  100
beliebig  ausgewählte  Zeitungen  usw.  —  bei  den  Generalanzeigern ­
  über  76  Stück  —,  die  sich  in  der  Preisliste  von
1900  verzeichnet  finden,  mit  den  Angaben  in  der  Liste  von
1902  in  Beziehung  gebracht  worden.  Das  Ergebnis  dieser
Gegenüberstellung  ist  in  der  folgenden  Tabelle  zusammengefaßt.
            
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