Report-Effekten.
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nähme können die Verbuchungen Ende Oktober und November
sich wie folgt gestalten:
Beispiel-. K gibt 10/m Aktien zu 186 % an B hinein, die er
zu 184 % von V gekauft hatte; K erhält von V eine Vergütung
von 2 % = 200,— ; der Rückkauf von B erfolgt zu 186% %,
der Verkauf an C zu 185 %, so daß B nicht an F, sondern durch
Überweisung an C liefert, dem (186%—185%) 1%% von K
vergütet werden. K bucht:
Stücke-Konto.
1. Report-Konto:
Hineingabe 18 600
3. Kassen-Konto: Vergütung
an C 125
18 725
Gewinn 100
la. Kassen-Konto: Differenz
zahlung von V 200
2. Report-Konto: Rückliefe
rung 18 625
18 825
Report-Konto.
2. Stücke-Konto: Rückliefe- 1. Stücke-Konto 18 600
rung an C durch B 18 625 3. Reportgeld = Verlust.... 25
Der Gestehungspreis der Aktien für K ist: 184% %, Ver
kauf 185 %; der Gewinn des Stücke-Kontos wird durch den
Verlust auf Report-Konto berichtigt (M. 75, — ). Zinsen sind
Rur bei Aniagepapieren zu berücksichtigen.
III. !) Angenommen, ein mit 5 % verzinsliches Wertpapier
(Kupon März-Sept.) notiert 101 % (Liqu.-Kurs); es wird per
Rlt. Juli gekauft, bis Ende August mit 4 % Geldzinsen reportiert.
Berechnung d. Deport: Liqu.-Kurs 101,—
+ 5 % Stückzinsen vom 1. 3. (5 Mon.) 2 1 j 12
Darlehen" M. 103 V 12 zu 4 % = M. 4,12%
durch Effektenzinsen sind gedeckt „ 5,—
Somit hat der Hereinnehmer B dem K zu vergüten M. 0,87%
d. i. für 1 Monat = Deport (d. i. Kursabschlag) M. 0,07 / 3 %
(= 7 cents).
M Seit 1. Januar 1913 entfällt bei Aktien die Anrechnung von^{4%)
ßörsenzinsen. Die Reportierung der Akt.en kann nur^no^^ Geldzjnsen
erfolgen. Sind bei der Reportierung verzinslicher r. .
höher als die Stückezinsen, entsteht ein Kursaufsc ag ( -
deren Fall ein Kursabschlag = Deport.