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Rechnungsprobcn.
teilungsweise die Verbuchung der Geschäftsfälle auch in besonderen
selbständigen Hauptbüchern durchgeführt wird; jedes
■Hauptbuch bildet mit seinen Vorbüchern ein selbständiges Verrechnungssystem.
Z. B. Bank- und Warenabteilung eines Geschäfts
oder die Einkaufs- und Verkaufsabteilung bilden solche
Verrechnungsabteilungen. Die Probebilanzen der einzelnen
Hauptbücher für sich werden selten stimmen, da sich stets
Buchungen finden, die zu einem Teil in einem Hauptbuch einer
anderen Abteilung zu verrechnen sind. Um nun auch die Kontierungsproben
unabhängig zu machen, führt man für jedes
Hauptbuch ein „Kontroll-Konto“ ein, auf dem solche Posten
verrechnet werden, die mit dem Debet- oder dem Kredit-Konto
das Hauptbuch einer andern Abteilung betreffen. Dadurch
stimmen die Hauptbücher für sich und kontrollieren sich durch
die Summe der Kontroll-Konten gegenseitig.
Ein ähnliches Verfahren zeigt Dicksee (Bookkeeping for
Accountant Students, London, Gee & Co. S. 164 ff.). Er führt
ein Bought Ledger und ein Bought-Book (Kreditoren- oder
Lieferantenbuch und Einkaufsbuch) sowie ein Sold Ledger und
Day-Book (Debitoren- und Verkaufsbuch); überdies ein allgemeines
Hauptbuch, General Ledger und Journal. Um Debitoren-
und Kreditorenbuch, jedes für sich durch eine Probebilanz
abstimmen zu können, eine seif Balancing zu ermöglichen,
erhalten beide Bücher eine Ad justement Account J ) (Ergänzungs-Konto)
wie folgt:
I. Im Bought Ledger:
Dr - General Ledger Account \ Gr.
1) Monatliche Summe der 2) Monatssumme der Zah-Einkäufe
(Gegenposten lungen —barod.Bank— £ 300,—
auf der Habenseite der
Einzelkonten der B.L.) £ 425,—
II. Im Sold Ledger:
General Ledger Account
2) Zahlungen der Kunden £ 425,— 11) Monatssumme der Ver-1
kaufe £ 300,—
1 ] „The Adjustment Account is one of the most beautiful and artistic
devices in modern bookkeeping“ [Dicksee).