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stehend in dem schuldenfreien Hause Friedrichsstraße 81. zu Berlin, in
zinstragenden Papieren zum Nennwerthe von etwa 78,000 Thlr. und
îņ 3 oder 9000 Thlr baarem Gelde — als eine milde Stiftung unter
ban «amen Eduard Klcemanusche Stiftung annehme, und zu ben
un Testament naher angegebenen Zwecken verwende. Ans ben Reve
rá sollten namentlich jährlich 2 Stipendien à 50 Thlr. an zwei
oder m^ematischen^Bd^nschastatÈwsttmen/verabreicht^ auch — anS^de^
letzten der,en,gen dre, Theile. ,n welche der Restbetrag der ReveuÜen
stand die Stiftung in 71,928 Thlr. in zinstragenden Papieren und in
29,500 Thlr. Hypotheken, zusammen 101,428 Thlr. und die Reve
nuen ergaben 4340 Thlr. Davon wurden gezahlt zwei Stipendien
à 50 Thlr., 1311 Thlr. an die Klecmannsche Familien-Stiftung,
2622 Thlr. wurden nach den Bestimmungen des Testators an Arme
christlichen und jüdischen Glaubens dergestalt vertheilt, daß jene -, diese
j erhielten. 4
Ķleinscbe Stiftung,
für Arme der Stadt Neuwied. Das Kapital beträgt 19,000 Thlr.
Kleinert«Wesselscher Stiftung«-Fonds zu Zdunv,
mit 1100 Thlr. Kapital. Die Zinsen werden stiftungsmäßig auf Me
dikamente und zur Unterstützung hülfsbedürftiger und kranker Stadt-
Emwohner verwendet.
Kleinkinder.Bewahranstalten zu Berlin.
Sie ßnb durch Privat-Wohlthätigkcit gegründet und haben den Zweck,
,nnge Kmber solcher armen Ellern, die ihr Brod anher dem Hans!
^>rch Tagelohn erwerben müssen, unentgeltlich ben größeren Theil des
Tages über in gute Aufsicht zu bringen, und bieselben zur Ordnnng,
dîàchleit und S.ttl.chkeit zu führen, anch sie sür ben mit bem schul-
wir "«Ï5ÏÄÄW::
WW