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mus.*) Die staatlichen und kommunalen (die theoretisch den staatlichen
nicht entgegengesetzt werden dürfen) Organe der Verteilung
und Beschaffung bilden den Hauptapparat des neuen
Gleichgewichtssystems,
Hier entsteht die Frage nach jenen bäuerlichen Organisationen,
die schon in der Periode der kapitalistischen Entwicklung die
zersplitterten Produzenten im Prozeß der Zirkulation zusammenschweißten,
d. h. die Frage nach den landwirtschaftlichen Genossenschaften.
Aus der Analyse des Zerfalls des kapitalistischen
Systems in der Landwirtschaft ergab es sich ja, daß die Kleinproduktion
im Prozeß dieses Zerfalls ihre relative Stabilität erhalten
hatte. Freilich, die landwirtschaftliche Genossenschaft
zeigte die Tendenz, sich in landwirtschaftliche Syndikate zu verwandeln,
an deren Spitze kapitalistische Großgrundbesitzer
standen, und verwandelten sich teilweise auch in diese. Insofern
mußte auch der Apparat der Genossenschaften sich als beschädigt
erweisen. Ebenso ist es klar, daß gewisse Formen der
Genossenschaft untergehen mußten — das ist das Schicksal der
Kreditgenossenschaft. Aber zu gleicher Zeit ist es unzweifelhaft,
daß die Stabilität der Bauernwirtschaft ihren Ausdruck
finden muß auch in einer relativen Stabilität des Genossenschaftsapparates
der Bauern, Welches ist sein weiteres Schicksal?
Zerfällt er, wie das Syndikat und der Trust unvermeidlich zerfällt?
Oder nicht? Bevor wir diese Frage beantworten, müssen
wir ein anderes grundlegendes Problem genauer untersuchen: den
Kampf zwischen dem Proletariat und dem Bauerntum, als
Klassenträgern der verschiedenen Wirtschaftstypen.
„Die Grundkräfte und Grundformen der Gemeinwirtschaft
sind: Kapitalismus, Kleinproduktion von Waren, Kommunismus.
') „Angesichts des vorherrschenden Kleinbetriebes wird diese (d. h..
die Sozialisierung. N, B.) allerdings zunächst mehr auf eine Regelung des
Zirkulationsprozesses zwischen Stadt und Land bedacht sein müssen als aut
eine Organisierung der Produktion", (Kautsky, 1. c. S. 9.)