Full text : Oekonomik der Transformationsperiode

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selbst  in  ihrer  sachlichen  Bestimmtheit  in  zwei  Teile,  die  sich
gegenseitig  bedingen.  Von  diesem  Standpunkt  aus  können  wir
zum  Ausgangspunkt  der  Analyse  den  aktiven  Teil  der  Produktionsmittel ­
  nehmen,  und  zwar  die  Arbeitsmittel,  das  technische ­
  System  der  Gesellschaft.  Dieses  System  bildet  eben,
wie  sich  Marx  ausdrückt,  „den  wahrhaften  Gradmesser  des
Fortschritts  der  Produktivkräfte".
Wenn  wir  also  vom  Fortschritt  oder  Rückschritt  der  Produktivkräfte ­
  der  Gesellschaft  reden,  verstehen  wir  darunter  das
Steigen  oder  Sinken  der  gesellschaftlichen  Arbeitsproduktivität;
wenn  wir  von  der  Verteilung  und  Neuverteilung  der  Produktivkräfte ­
  reden,  meinen  wir  die  Verteilung  und  Neuverteilung
der  Produktionsmittel  und  Arbeitskräfte;  wenn  wir  von  der
physischen  Vernichtung  der  Produktivkräfte  reden,  reden  wir
zugleich  auch  von  der  Vernichtung  der  Produktionsmittel  und
Arbeitskräfte;  wenn  wir  eine  soziologische  Definition  der  Produktivkräfte ­
  brauchen,  können  wir  das  technische  System  der
Gesellschaft,  den  aktiven,  veränderlichen  „Faktor"  der  gesellschaftlichen ­
  Entwicklung  nehmen.
Eine  solche  gegenseitige  Abhängigkeit  der  Teile  der  Formel
M
a  +  b
wo  a  und  b  die  Menge  aller  vorhandenen  Produktionsmittel  und
aller  Arbeitskräfte  bedeuten,  setzt  jedoch  einen  „normalen"
Gang  der  gesellschaftlichen  Reproduktion  voraus,  d.  h.  einen
Zustand  des  fließenden  beweglichen  Gleichgewichts,  Die  technisch ­
  gegebene  Proportionalität  dieser  Größen  (und  folglich
auch  die  Möglichkeit,  die  eine  Größe  durch  die  andere  zu  ersetzen) ­
  verschwindet  bei  einer  Störung  des  gesellschaftlichen
Gleichgewichtes.  Die  Produktivität  der  gesellschaftlichen
Arbeit  drückt  sich  nach  wie  vor  durch  die  Formel  M  :  (a  +  b)
aus,  aber  a  bedeutet  nicht  mehr  die  gesamten  vorhandenen
            
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