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Wir sahen bereits, daß der Prozeß des Zerfalls des kapitalistischen
Systems nicht nur eine Vernichtung der lebendigen
Arbeitskraft oder ihre Disqualifizicrung zur Folge hat, sondern
auch einfach ihre Ausschaltung aus dem Arbeitsprozeß. Es ist
daher vollkommen klar, daß, sobald das Proletariat die Wiederherstellung
des Reproduktionsprozesses in Angriff nimmt, es
mit der Mobilisierung der aus dem Produktionsprozeß entfallenen
Kräfte beginnen muß. Aber es kann sich darauf nicht
beschränken. Auf den ersten Stufen der Entwicklung, da das
Proletariat das stark beschädigte materiell-technische Gerüst
als Erbe übernimmt, gewinnt die lebendige Arbeitskraft eine
besondere Bedeutung. Daher ist der Uebergang zu einem
System der allgemeinen Arbeitspflicht, d. h. die Einreihung
auch der breiten, nichtproletarischen Massen, vor allem des
Bauerntums, in den proletarisch-staatlichen Arbeitsprozeß eine
gebieterische Notwendigkeit.*) Die Entstehung einer kollektiv
wirkenden lebendigen Massen-Produktivkraft bildet den Ausgangspunkt
für die weitere Arbeit. Die wichtigste Arbeitssphäre
ist ursprünglich das Transportwesen, die Beschaffung
von Brennmaterial, Rohstoffen und Lebensmitteln.**) Hier beginnt
die auf steigende Linie der Entwicklung, die von einer
mächtigen Entwicklung der Technik begleitet sein wird. Die
Abschaffung des Privateigentums an den Produktionsmitteln,
die Abschaffung des Patcnt-„Rechtes‘' und des Geschäftsgeheimnisses,
die Einheitlichkeit des Planes usw. machen den
Uebergang zur elektrischen Energieanwendung möglich. Wenn
unter dem Kapitalismus das Privateigentum an Grund und
*) Dies sah Marx deutlich schon im „Kommunistischen Manifest".
**) Diese Aufgaben sind technisch bei jedem sozialen Typus der wirtschaftlichen
Wiedergeburt notwendig. Vergl. z. B. Grinewetzki, 1. c.j
S. I. Gusscw: „Die nächstliegenden Aufgaben des wirtschaftlichen Aufbaus".
Materialien zum IX. Kongreß der R. K. P. Vergl. auch die Thesen
des Z. K. der R. K. P. zujp IX. Kongreß, sowie die Zeitung „Oekonor
mitscheskaja schisn".