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des Privatgrundbesitzes bedingt war und das noch vor dem
Kriege zu einem gewaltigen Anschwellen der Preise für land
wirtschaftliche Produkte führte.*) Der Gegensatz zwischen
Stadt und Land wird nach und nach verschwinden, und damit
zugleich wird die spezifische „Idiotie des Landlebens“ ver
schwinden. Die Produktivkräfte der menschlichen Gesellschaft
werden sich auf die verschiedensten Gebiete verteilen, je nach
den passendsten natürlichen Bedingungen (Nähe von Roh
stoff- und Brennmaterialquellen usw,). Die Frage nach dem
„Standort der Industrie“ wird nun gelöst werden, schon unab
hängig von der Existenz kapitalistischer Schranken, und die
Entwicklung der Produktivkräfte wird mit Riesenschritten
sicher und gemessen vorwärtsschreiten.
*) Die bürgerlichen Oekonomen erblickten die Ursache dessen in dem
„natürlichen Gesetz“ der abnehmenden Fruchtbarkeit des Bodens, das eine
lange „Geschichte" hinter sich habe. Eine ausgezeichnete Untersuchung
dieses „Gesetzes“ finden wir in der Arbeit des Gen, N. Lenin: „Die Agrar
frage und die Marx-Kritiker". Die bürgerliche Wissenschaft, die dieses Ge
setz als immanentes Gesetz der landwirtschaftlichen Produktion aufstellte,,
unterstellte der sozialen Kategorie die Naturalkategorie — das ist die
grundsätzliche „Methode" dieser „Wissenschaft“. Eine allgemeine Charakte
ristik der technischen Entwicklung unter dem Gesichtswinkel des Verhält
nisses zwischen Stadt und Land gibt Marx in den „Theorien über den
Mehrwert“, Band II, Teil 1, S. 280: „Im ganzen ist anzunehmen, daß in der
roheren vorkapitalistischen Produktionsweise die Agrikultur produktiver
ist als die Industrie, weil die Natur als Maschine und Organismus hier mit
arbeitet, während die Naturkräfte in der Industrie fast noch ganz durch
Menschenkraft ersetzt werden, wie in der handwerksmäßigen Industrie usw.
In der Sturmperiode der kapitalistischen Produktion entwickelt sich die Pro
duktivität der Industrie rasch gegen die Agrikultur, obgleich ihre Entwick
lung voraussetzt, daß in der Agrikultur schon eine bedeutende Variation
zwischen konstantem und variablem Kapital stattgefunden hat, das heißt, eine
Masse Menschen von dem Ackerbau vertrieben sind. Später geht die Pro
duktivität in beiden voran, obgleich in ungleichem Schritte, Aber auf einem
gewissen Höhepunkt der Industrie muß die Disproportion abnehmen, das
heißt, die Produktivität der Agrikultur sich rascher vermehren als die der
Industrie.”