dem Konkurrenz-Typus auch die Methode des Kampfes entspricht,
so folgte daraus unvermeidlich eine „Zuspitzung der Beziehungen“
auf dem Weltmärkte. Die vertikale und die kombinierte
Konkurrenz werden von Methoden der unmittelbaren
Machteinwirkung begleitet. Deshalb ruft das System des Weltfinanzkapitals
unvermeidlich den bewaffneten Kampf der imperialistischen
Konkurrenten hervor. Hierin Hegt auch die Wurzel
des Imperialismus.
Der Kampf der finanzkapitalistischen staatlichen Organisationen
ist der krasseste Ausdruck für die Gegensätze und die
Anarchie der kapitalistischen Produktionsmethode, wo die im
Weltmaßstab vergesellschaftete Arbeit auf .staatlich-,.nationale“
Subjekte der Aneignung stößt. Der Konflikt zwischen der Entfaltung
der Produktivkräfte und den kapitalistischen Produktionsverhältnissen
muß — insofern das ganze System nicht gesprengt
wird — vorübergehend die Produktivkräfte herabsetzen,
damit ein weiterer Kreislauf ihrer Entwicklung unter derselben
kapitalistischen Hülle beginnen kann. Diese Zerstörung der Produktivkräfte
bildet die conditio sine qua non der kapitalistischen
Entwicklung, und von diesem Standpunkt aus bilden die Krisen
die Konkurrenzkosten und — als Spezialfall dieser Kosten —
die Kriege die notwendigen faux frais der kapitalistischen Reproduktion.
Ein vorübergebendes Gleichgewicht wird hier eigentlich
auf zweierlei Art erreicht: erstens durch eine direkte Herabsetzung
der Produktivkräfte, die in einer Vernichtung der
Werte ihren Ausdruck findet; zweitens in einer partiellen Aufhebung
der Reibungen unter den einzelnen Elementen des Wirtschaftssystems.
Die letztere drückt sich in der Zentralisation
des Kapitals aus.
Die Zentralisation des Kapitals verzehrt die Konkurrenz,
aber andererseits reproduziert sie beständig diese Konkurrenz
auf erweiterter Basis, Sie vernichtet die Anarchie der kleinen
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