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mindern, daß man stets bei allen Kursdarstellungen genau
das gleiche Maß von Vergrößerung anwendet. Damit er
reicht man, daß solche Kursdarstellungen ohne weiteres
vergleichbar sind. Bei der vorliegenden Arbeit ist mit die
ser Methode der Anfang gemacht worden, indem nicht nur
die Kurse aller behandelten Plätze im selben Maßstab (eine
Kursbewegung von beispielsweise 5°/ 00 wird beim einen wie
beim anderen durch einen gleichgroßen Millimeterabstand
vom Pari dargestellt), gezeichnet sind, sondern außerdem
der Maßstab derselbe ist, der bei der früherenUntersuchung
des Frankenkurses ’) angewandt wurde. Da auch S c h ma
le n b a c h 1 2 ) für den englischen Kurs annähernd gleiche
Größenverhältnisse — seine Vergrößerung ist um 1 / 5 stär
ker — angewandt hat, so sind die Kölner privatwirtschaft-
lichen Wechselkursuntersuchungen in diesem Punkte ein
heitlich.
Es ist damit dasselbe erreicht, was Schär 3 ) durch
seine „Reduzierung verschiedener Wechselkurse auf 10 000
Geldeinheiten" bezweckte, nämlich Wechselkurse gewisser
maßen gleichnamig und unabhängig von den verschiedenen
Münzparitäten vergleichbar zu machen. Schär erreichte
dies, indem er die Wechselkursbewegungen in lOOOOstel
Abweichung von der Parität umwandelte,• für die Wahl der
Teilung durch 10 000 war dabei kein innerer Grund, son
dern nur das Moment einer ganz runden und feinen Teilung
maßgebend. In einer Besprechung des Buches wies bereits
damals Schmalenbach 4 ) darauf hin, daß man in Kurs
diagrammen durch entsprechende Raster den gleichen Er
folg herbeiführen könne.
1) Mahlberg, Der Kurs des Frankenwechsels, Zeitschrift f. han-
delsw. Forschung, Bd, III, S. 397.
2) Schmalenbach, Der Kurs des Pfund-Sterling-Wechsels, eben
da Bd. I, S. 241.
3) Schär, Zahlungsbilanz und Diskont, Berlin 1908.
4) Zeitschrift f. handelsw, Forschung, Buchbesprechungen, Bd, III,
Seite 118.