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ber weiblichen Kräfte im Kaufmannsstande durch den Kleinbetrieb absorbiert
und andererseits ist die Konkurrenz nicht in allen, sondern nur in den
jenigen Branchen mit allen ihren Härten fühlbar, welche ihrer Natur nach
in höherem Maße weibliche Arbeit verwerten können.
Die Betrachtung der Familienstands- und der Altersverhältnisse zeigt
endlich, daß der Prozeß der Umwandlung kaufmännischer Geschäfte zu
Großbetrieben in der hohen Ziffer verheirateter Handlungsgehülfen bereits
einen gewissen Ausdruck gefunden hat. Der hohe Prozentsatz jüngerer
Personen unter dem Hülsspersonal des Handels erlaubt den Schluß,' daß
die Zahl der Lehrlinge zu derjenigen der Gehülfen in einem volkswirt
schaftlich ungesunden Verhältnisse steht.