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organisierten Staate, in dem Frieden herrscht. Manche Völker haben
sich darum von der Demokratie wieder abgewandt und in völliger Rat—
osigkeit angeblich vorübergehende Gewaltherrschaften eingesetzt. Die
Völker seufzen unter einem Zustande, der, wie die Gegenwart lehrt,
aicht mehr fortzusetzen ist. Es liegt klar vor aller Augen, daß das
System der modernen parteiistischen Demokratie zusammengebrochen ist.
Es tritt immer klarer zutage, daß im modernen System das Volk
eder Macht beraubt ist.
In allen modernen Republiken wird die Macht in
WBirklichkeit durch einzelne geldmächtige Gruppen
rusgeübt.
Diese Geldherrschaft entwickelt sich immer mehr zu einem neuen
Absolutismus, dem des Geldes. Das Bekenntnis zur Demokratie ist nur
ein Schein. Es ist ein Schleier, welcher die wahren Gewalthaber verhüllt.
Fast alle modernen Republiken haben sich zu Plutokratien entwickelt. Es
nuß also in der Struktur dieser Staatsordnung ein grundlegender Fehler
enthalten sein. Das deutsche Volk leidet unter dieser Entwicklung auf
Grund eines verlorenen Krieges in besonderem Maße. Darum ist es
auch seine Aufgabe, die Fehler zu suchen, welche zur Plutokratisierung
zeführt haben. Sie müssen naturgemäß in dem System liegen, nach dem
das Volk zur Mitarbeit am Staate und zur Mitverantwortung an der
Kegierung herangezogen wird. Dieses System in der modernen Republif
ist der Parteiismus.
Unter Parteiismus ist das System zu verstehen,
der Mitwirkung des Volkes durch Parteiorgani—
tfationen Ausdruck zu verleihen.
Die politischen Kämpfe in Deutschland stehen im Zeichen des Gegen—
jatzes Monarchie und Demokratie. Dieser Gegensatz wird künstlich genährt.
Er wird von den gegenwärtigen Gewalthabern deshalb genährt, weil in
ihm die Kernfrage unberührt bleibt.
Die plutokratischen Gewalthaber können ihre
Macht sowohlin der Demokratie wie in der Monarchie
behaupten.
Sie können ihre Macht aber nicht behaupten, wenn das Volk sich
eine solche Ordnung gibt, in der es in Wirklichkeit das Staatswesen
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