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Hinzu treten noch die V e r t e i l u n g S k o st e n der Versorgungsver
bände und in größeren Städten die Viehhofsunkosten. Alle 11 n -
k o st e n u n d V e r l u st e d c r e r st e n A r t belaufen sich auf
<1 — 11,09% des Lebendgewichtspreises bei Rindern,
3,97—13,70% bei Kälbern,
2,11—14,17 % bei Schafen und
4,0—12,24% bei Schweinen
Zu den Unkosten der zweiten Art sind die Gebühren der
S ch l a ch t v i e h v e r s i ch e r u n g zu rechnen in Höhe von durch
schnittlich
0,09—1,21 % bei Rindern,
*0,02—0,78 % „ Kälbern,
0,10—0,45 % ., Schafen,
0,09—1,40 % „ Schweinen,
ferner d i e S ch l a ch t g e b ü h r e n , die mit Rücksicht auf die mit
der Verringerung der Zahl der Schlachtungen zusammenhängende
Verminderung der Schlachthofeinnahmen, den FriedenÄeträgen
gegenüber, vielfach auf das Doppelte erhöht wurden und mit den
V e s ch g u g e b ü h r e n zusammen sich aus etwa 0,34 bis 1,93 %
dbs Lebendgewichtspreises bei Rindern, 0,50 bis 2,48 % bei Kälbern,
J/50 bis 1,72 % bei Schafen, 0,55 bis 6,38 % bei Schweinen be-
-l'tfern; weiter der Schlachtlohn, der seit einiger Zeit an
'"anchcn Orten beträchtlich gestiegen ist, im Betrage von 0,17 bis
'00 % des Lebcndgewichtspreifes bei Rindern, 0,45 bis 1,98 % bei
Ebern, 0,54 bis 1,30 % bei Schafen, 0,21 bis 0,70 % bei
Schweinen und schließlich die Kühlraum miete, die von den
verfügungsberechtigten Gemeinden fast durchweg in unveränderter
Zohc belassen wurde. Mehrfachem Ansuchen der Fleischer aus Herab-
letzung der Miete ist entgegengehalten worden, daß sich in der Be
nutzung der Räume nichts geändert habe, wenn auch ihre Abnutzung
gegen früher geringer sein könne, und daß aus diesem Grunde
une Mietermäßigiing abgelehnt werden müsse.
Die unter dem Begriff „S ch la ch t sp e se n" zusammen-
gssiaßten linkosten und Verluste der zweiten Gruppe belaufen
!>ch auf
0,84—5,30% bei Rindern,
0,71—7,33 % „ Kälbern,
1,82—4,45 % „ Schafen,
1,19—6,85 % „ Schweinen.