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Es kam vor, daß nicht alle verrechneten Einnahmen reali
siert waren, z. B. wenn die Kupons nicht eingelöst wurden oder
ein Schuldner mit seiner Zahlung im Rückstand blieb. Diese
Posten wurden unter der Rubrik der liquidierten Ausstände
wieder als Ausgabe verrechnet. Die Summe dieser liqui
dierten Ausstände betrug bei Buderus am Ende des Jahres 1807:
fl 267 850.8.—. Dieser Posten wurde jedes Mal weiter übertragen.
Gingen Ausstände ein, so wurden sie abgeschrieben, kamen
neue Ausstände dazu, so wurden sie zugeschrieben. Ende 1812
betrug die Summe der liquidierten Ausstände fl 119365.15.2.
Das ist demnach alles, was in den Jahren 1807 bis 1812 von
den bei Buderus verrechneten Einnahmen noch nicht einge
gangen war.
Bei den Zinsen des Jahres 1807 sind auch solche mit
gerechnet, die vor dem 1. Januar dieses Jahres fällig waren.
Bei den außerordentlichen Einnahmen figurieren u. a. die eng
lischen Eingänge auf die Extraordinarienrechnung, die 8 Prozent
Provision seitens der mit Lombardanlehen belasteten Bankiers
und das zuweilen nicht unerhebliche Aufgeld von verwechselten
Geldsorten.
Die englischen Einnahmen sind nämlich in obigen Posten
regelmäßig durch Umrechnung in Gulden mit verrechnet. Nur drei
Posten sind in englischer Währung aufgeführt und dienen als
Ergänzungen obiger Tabelle in der Rubrik: Zinsen von ausgeliehenen
Kapitalien, nämlich:
1811 Juli £ 16 888.15.—
1812 Juni „ 12 279. 7.6
1812 Juli 167 „ 19067. 1.2
Auch in den letzten Monaten des Jahres 1806 stand
dem Kurfürsten noch ein nennenswerter Barvorrat bei den
van Notten zur Verfügung. Am 31. Oktober empfängt Meyer
Amschel einen Kreditbrief auf die van Notten über 4500 £
— 45 737 fl 25 kr und im Dezember einen solchen über 16 700 £
— 169 736 fl 39 kr.
Einnahmen ermittelt aus der Reservekassenrechnung (Knatz).
Der Vorrat bei der Reservekasse betrug Anfang Januar 1807
7606 rf I 3 /* Sch. Schlesw.-Holst. Kurant.