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Landes, worin er sich aufhielt. Vom Monat Juli des Jahres 1810
ab erhielt der Kurprinz eine Zulage von jährlich 6000 rf oder
10 800 fl 24 ff, die aber vom nächsten Monat ab unter dem Titel
von Nadelgeldern direkt an die Kurprinzessin abgeführt wurden.
Die Landgrafen Karl und Friedrich empfingen jährlich jeder 9000 rf 16S>
oder 16 200 fl 24 ff und außerdem 6000 rf in niederhessischer
Währung. Die letzteren wurden erst im Juli 1808, soweit sie noch
rückständig waren, nachgezahlt und dann regelmäßig jeden Monat
weiterentrichtet. Die Reichsgräfin von Schlotheim erhielt anfangs
3000 Rtir., vom September 1907 ab jedoch 4800 Rtlr. Ihr Deputat
wurde von Knatz, wie unten ersichtlich, anfangs unter der Rubrik
Besoldungen und Zulagen und erst vom Jahr 1911 ab unter der
richtigen Bezeichnung verrechnet. Solange Lawätz als Rechnungs
führer beteiligt war, gingen auch durch seine Hand Deputatgelder,
zum letzten Mal für den Monat Januar 1809. Diese Gelder figurieren
aber in Buderus’ Rechnung nicht unter der Rubrik Deputat
gelder, sondern wie alles, das sonst noch durch Lawätz Hand
ging, unter der Bezeichnung: Ablieferungen an Se. Kurfürstliche
Durchlaucht.
Zu diesen Ausgabeposten gesellen sich bei der Reservekasse
noch diejenigen Gelder, die der Kurfürst zu höchst eigenen Händen,
d. h. in diesem Fall zur Verausgabung empfing, sowie die Auf
wendungen für gnädigste Geschenke und für sonstige außerordent
liche Zwecke, die sowohl durch Knatz wie durch Buderus auf
gebracht wurden.
Dazu kamen Geldaufwendungen besonderer Art, die in ihrer
Gesamtsumme ungefähr ebenso schwer wiegen wie die laufenden
persönlichen und sachlichen Ausgaben.
ln Itzehoe hatte der Kurfürst ein Haus für 16 000 Rtlr. gekauft,
für das beim Wegzug aber nicht viel mehr als die Hälfte, nämlich
7000 rf schleswig-holsteinisch Kurant gelöst wurden 1 ' 0 . Erheblich
mehr kosteten die Grundstücke in Böhmen. Am 31. Dezember 1813
erhielt das Haus Rothschild den Auftrag, diese Grundstücke wieder
zu verkaufen, und Knatz fertigte ihm eine Aufstellung aus über
die Anschaffungs- und Meliorationskosten. Das Palais in Prag
hatte mit Unkosten 48112 fl gekostet, der Garten bei Bubenetz
17 706 fl 50 kr, der Meyerhof Zatory bei Bubenetz 37 205 fl 30 kr,
alle drei Grundstücke zusammen ohne die Unterhaltungskosten
103 024 fl 20 kr 171 .