Full text : Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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152.  Marbg.:  Buderus’  Rechnung  1807,  S.  24.
153  Martens  T.  6,  1800,  S.  548  ff.
154.  Marbg.:  Lorentz’sche  Akten  1803-1815;  Carlshausen:  Berichte
von  Motz  und  Buderus  über  Baurmeister  etc.  vom  27.  Juni  und  14.  August  1803;
Buderus  an  den  Kurfürsten,  5.  Aug.  1807,  30.  April  1810.  Der  Kurfürst  an
Buderus,  4.  April  1810  mit  Ausz.  aus  Lorentz’  Bericht  vom  24.  Jan.  1810.
155.  Carlshausen:  Buderus  an  den  Kurfürsten  unterm  22.  Mai  1808,
Schreiben  der  Gräflich  Hessensteinschen  etc.  Vormundschaft  unterm  l.Mai  1800
und  andere  Akten.  Marbg.:  Buderus’  Rechnung  1807,  S.  110  f.  (Hahn)  u.
S.  4  (Einsammlung  aus  den  Kassen).  _
156.  Marbg.:  Reservekassenrechnung  1806  (Kabinettskasse  Nr.  138^
u.  138a.
157.  Marbg.:  Reservekassenrechnung  1809,  S.  17.  Die  Partikuherkassenrechnung
  fehlt  in  Marburg.
158.  „Wenn  Ew.  Kurfürst!.  Durchlaucht  gnädigst  zu  erwägen  geruhen,
wie  viele  Geschäfte  ich  zu  besorgen  habe,  so  müssen  Sich  Höchstdieselben
überzeugen,  daß  ich  ohnmöglich  daran  denken  kann,  meine  Rechnung
vom  vorigen  Jahre  aufzustellen.  Ich  muß  alles  selbst  schreiben,  alle  Ausrechnungen
  selbst  vornehmen,  meine  Geschäfte  sämtlich  verborgen  u.  auf
Schleichwegen  verrichten,  zu  vielen  Besorgungen,  welche  auf  geradem  Wege
nur  einige  Zeilen  erfordern,  Dutzende  von  Briefen  schreiben,  diese  auf  die
mühsamste  Art  befördern,  und  häufige  Reisen  deswegen  vornehmen  oft
sogar  die  Rolle  des  Müßiggängers  übernehmen,  um  die  Aufmerksamkeit  der
Menge  irre  zu  leiten.  Nie  gewohnt  mit  meinen  Verrichtungen  zu  prahlen,
unterhalte  ich  Ew.  Kurfürst!.  Durchlaucht  nur  höchst  selten  und  nur  theilweise
  hiervon,  ein  einziger  Blick  auf  die  Umstände  muß  aber  schon  auf
deren  Daseyn  leiten  und  meinen  Angaben  den  Stempel  der  Wahrheit  au  -
drücken.  Außerdem  ist  ja  gnädigst  bekannt,  daß  ich  meine  Papiere  weggebracht ­
  habe  und  also  gar  nicht  einmal  an  meiner  Rechnung  arbeiten  kann.
Ich  hoffe  meine  Papiere  nächstens  wieder  holen  zu  können  und  werde  mit
dem  Zusatze  der  Nächte  bemüht  seyn,  Ew.  K.  D.  sehr  bald  aus  der  großen
Verlegenheit  hierüber  zu  ziehen  u.  zu  beweisen,  daß  ich  nicht  einen  Heller
von  Höchstihrem  Gelde  in  Händen  habe.“  So  schrieb  Buderus  an  den
Kurfürsten  am  19.  Aug.  1808.  Dieser  aber  verweigerte  ihm  die  De  charge  von
seinen  bisherigen  Monatsrechnungen,  bevor  die  Jahresrechnung  pro  180  <
eingereicht  sei.  Als  diese  im  Oktober  1810  unter  den  durchdachtesten  Vorsichtsmaßregeln ­
  an  zwei  verschiedenen  auswärtigen  Orten  fertiggestellt  war,
auch  über  alle  vom  Kurfürsten'  ausgestellten  und  zur  Erhebung  an  Buderus
gesandten  Quittungen  die  genauesten  Nachweisungen  überreicht  waren,
wurde  die  Decharge  weiter  verweigert.  Erst  müsse  Buderus  nach  Prag
kommen,  dort  die  nötigen  Erläuterungen  geben  und  auch  dem  Kriegskommissar ­
  Knatz  die  Rechnung  revidieren,  was  von  niemand  anderem  geschehen ­
  könne.  Da  drohte  Buderus  am  24.  Juni  1811,  keine  Feder  mehr  zu
weiterer  Geschäftsführung  anzusetzen,  wenn  der  Überbringer  seines  Schreibens
ohne  sämtliche  in  bündiger  Form  ausgestellte  Dechargen  zurückkehren  sollte.
Er  ließ  sich  auch  vom  Kurfürsten,  als  derselbe  seine  Verdienste  aufs  neue
anerkannte,  ihn  des  uneingeschränktesten  Vertrauens  versicherte  und  ihm
            
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