Full text : Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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10.  Mai  1803:  Dänische  Stückzahlung  von  Rth.  250  000  in  Ldor  zu  5  Rth.
an  die  Hessische  Kriegskasse,  fällig  am  1.  Juli  1803,  davon  200  000  Rth.
in  4 1 /j°/oigen  dänischen  Bethmännischen  Obligationen.
15.  Juni  1803:  Anlehen  des  Johanniter-Ordens  von  200  000  fl  24  ff  zu  4 , /s°/o.
Ausgestellt  in  Heitersheim  im  Breisgau.  Tilgungsplan:  Verlosung
vom  15.  VI.  1812  bis  15.  VI.  1819.
1.  Februar  1804:  2tes  dänisches  Anlehen  von  Rth.  200  000  in  Ldor  zu  5  Rth.
zu  4 1 /8°/o-  später  zu  4°/o.  Ausgestellt  zu  Kopenhagen.  200  Partialobligationen ­
  zu  1000  Rth.  mit  ganzjährigen  Zinskupons  zu  40  Rth.
Das  Anlehen  war,  wie  es  scheint,  von  1813  ab  kündbar,  sollte
zurückgezahlt  werden  am  1.  Februar  1815,  wurde  aber  durch
Reskript  vom  9.  Mai  1817  auf  12  Jahre  verlängert.  Das  ganze
Anlehen  übernahm  der  Kurfürst  von  Hessen.
1.  April  1804:  3ttes  dänisches  Anlehen  von  250000  fl  20  ff  zu  4 0 / 0 .  Ausgestellt ­
  zu  Kopenhagen.  250  Partialobligationen.  Stand  vom
1.  April  1813  ab  auf  halbjähriger  Loskündigung,  sollte  am  1.  Februar ­
  1815  zurückgezahlt  werden,  wurde  aber  durch  Reskript  vom
9.  Mai  1817  auf  12  Jahre  verlängert,  und  zwar  vom  1.  April  1813
ab.  Das  ganze  Anlehen  übernahm  der  Kurfürst  von  Hessen.
15.  Mai  1804:  Kurbadensches  Anlehen  von  1  400  000  fl  24  ff  zu  4'/s"/<>.
1.  Juli  1804:  Ites  Hessen-Darmstädtisches  Anlehen  von  500  000  fl  24  ff  zu
4 1 / 2 0 /o.  Ausgestellt  in  Darmstadt.  Tilgungsplan:  Verlosung  vom
31.  XII.  1821  bis  31.  XII.  1830.  Getilgt  durch  Aufkündigung  auf  den
1.  Dezember  1828.  Der  Kurfürst  von  Hessen  übernahm  400  000  fl.
1.  Oktober  1804:  2tes  Hessen-Darmstädtisches  Anlehen  von  200  000  fl  24  ff
zu  4 1 /2°/o.  Ausgestellt  in  Darmstadt.  Tilgungsplan:  Verlosung  vom
30.  VI.  1819  bis  30.  VI.  1826.  Getilgt  durch  Aufkündigung  auf  den
1.  Oktober  1828.  Verschiedene  Empfänger  von  Partialobligationen.
17.  November  1804:  Dänische  Stückzahlung  von  Rth.  200  000  in  Ldor  zu  5  Rth.  an
die  Hessische  Kriegskasse,  fällig  am  31.  Dezember  1804,  bewirkt  in  dänischen ­
  vom  Finanz-Kollegium  erteilten  Original-Obligationen  zu4 1 /2°/o.
2.  April  1805  :  Russische  Stückzahlung  von  Rth.  200  000  in  Silbergeld,  dänische
Stückzahlung  von  Rth.  200  000  in  Gold  an  die  Hessische  Kriegskasse, ­
  fällig  Ende  1805.  Beides  in  neuen  dänischen  Obligationen
zu  ly/o.  Vielleicht  sind  beide  Geschäfte  identisch  mit  dem  5.  und
4.  dänischen  Anlehen.
15.  April  1805:  3ttes  Hessen-Darmstädtisches  Anlehen  von  600000  fl  24  ff  zu
4 1 /2°/o.  Wurde  nicht  ganz  untergebracht.  Tilgungsplan:  Verlosung
vom  15.  IV.  1818  bis  15.  IV.  1823.  Ein  Rest  wurde  auf  den  1.  Dezember
1828  gekündigt.  Etwa  200  000  fl  in  Partialobligationen  übernahm
der  Kurfürst  von  Hessen.
1.  Juni  1805:  5tes  dänisches  Anlehen  von  200000  Rth.  20  ff  zu  4'/ 2  °/o,  später
zu  4 0 /'o.  Ausgestellt  zu  Kopenhagen.  War  rückzahlbar  vom  1.  Juni
1818  ab  mit  25000  Rth.  jährlich,  wurde  aber  durch  Reskript  vom
9.  Mai  1817  von  seinen  bezüglichen  Verfallzeiten  an  auf  12  Jahre
verlängert.  Das  ganze  Anlehen  übernahm  der  Kurfürst  von  Hessen.
            
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