VORWORT
Die große Masse der Literatur über das Haus Rothschild
besteht aus Legenden und Anekdoten, aus Schmeichel- und Schmähschriften.
Eine wissenschaftliche Biographie Meyer Amschel Rothschilds
gibt es nicht. Es war daher selbstverständlich, daß ich bei
Abfassung dieses Buches den archivalischen Quellen nachging. Am
ergiebigsten waren das Freiherrlich von Rothschildsche Archiv, das
Stadtarchiv zu Frankfurt a. M., das Staatsarchiv zu Marburg i. H.
und das auf dem Gut Carlshausen in der Gemarkung Altenhaßlau
bei Gelnhausen befindliche Archiv der Familie von Carlshausen.
Ergänzungen boten das Archiv der Israelitischen Gemeinde in
Frankfurt a. M., das Geheime Staatsarchiv in Berlin, das General-Landesarchiv
in Karlsruhe, das Stadtarchiv, das Archiv der Israelitischen
Gemeinde und das Knatzsche Familienarchiv in Kassel und
das Kammerarchiv zu Wien. Den Vorstehern und Besitzern dieser
Archive bin ich zu Dank verbunden. Durch besonders wertvolle
persönliche Hilfsleistungen haben mich unterstützt Hon. N. Charles
Rothschild in London, Joseph Ferdinand Nauheim daselbst, Archivdirektor
Professor Dr. Jung in Frankfurt a. M., Professor Dr. August
Hahn daselbst, Oberstleutnant und Kammerherr Lothar von Carls-»
hausen in Stuttgart, Kapitän zur See Mensing in Berlin, Bibliothekar
Professor Dr. Freimann in Frankfurt a. M. und Bibliotheksdirektor
Professor Dr. Brunner in Kassel, jetzt in Gudensberg. Ihnen und
allen sonstigen Helfern sei auch an dieser Stelle herzlich gedankt.
Frankfurt a. M., Januar 1922
Der Verfasser
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VTAlt. N.-C