Full text : Finanzwissenschaft

XV.  Abschnitt.  Kriegsftnanzen  und  Volkswirtschaft.

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können  dies  ganz  leicht  erkennen,  wenn  wir  voraussetzen,  daß  der
Staat  nicht  Pulver  und  Blei  ankauft,  sondern  dieselben  Milliarden
auf  den  Ankauf  von  Grundstücken,  von  Bergwerken,  von  Eisenbahnen, ­
  von  gewinnbringenden  Papieren  usw.  verwenden  würde.
Diese  würden  für  den  Staatshaushalt  dauernd  Quellen  von  Gütern
werden,  er  würde  nicht  um  den  aufgewendeten  Betrag  ärmer,  wie
bei  den  Kriegsausgaben.  Die  Volkswirtschaft  besäße  den  vom  Staat
dem  Verkäufer  jener  Gegenstände  gebotenen  Preis  in  der  Form
von  produktiven,  von  Jahr  zu  Jahr  Wert  erzeugenden  Gütern,  der
Verkäufer  hingegen  würde,  wie  dies  auch  jetzt  geschieht,  den  vom
Staat  gezahlten  Betrag  in  seiner  Produktion  stets  neu  erzeugen.
Es  ist  dies  derselbe  Fall,  wie  wenn  zwei  Produzenten,  Landwirte,
Industrielle,  Kaufleute  miteinander  Verkehrsakte  eingehen,  während
die  Kriegsausgaben  jenem  Falle  entsprechen,  wo  ein  produzierendes
und  ein  nichtproduzierendes  Individuum  einen  Verkehrsakt  eingehen.
            
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