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- Schiffe Tonnengehaît
vom 1, Aug. 1914 bis 30, Sept, 1916: 1840 3 381 0C0 30 )
„ 1. Okt. 1916 „ 30, Nov. 1916: 399 778 763
Insgesamt: 2239 4 759 863
Hiervon sind bis zum 30, September 1916 wiederum
96 Schiffe von insgesamt 268 682 t, die repariert werden
konnten, in Abzug zu bringen.
Die englische Handelsflotte bat die meisten Verîuste
crlitten.
Dazu kommen noch die Schiffsverluste ans verschiedenen
Ursachen (Schiffbrüchen, ZusammenstôBen usw.); nach der
Liverpool Underwriters’ Association betrugen sie für die letzten
drei Jahre: 1911: 476 206 t, 1912: 483158 t, 1913: 527 884 t,
also im Jahresdurchschnitt etwa % Million t.
Überdies wird die Unterhaltung der Schiffe wâhrend des
Krieges viel zu wünschen übrig gelassen haben und der Ver-
schleiB sich daher als ein ungewôhnlich groBer herausstellen;
die nôtigen Reparaturarbeiten werden darum nach Friedens-
schluB wohl einen betrâchtlichen Schiffsraum für einige Zeit
festhalten, Das wird vor allexn der Fall sein, wenn die ver
schiedenen Regierungen sich entschlieBen sollten, den Betrieb
der Schiffahrtslinien für die Dauer des Krieges selbst in Hand
zu nehmen,
Was die Schiffsneubauten anlangt, so ist keine zuverlâssige
Nachricht darüber zu bekommen. Die beiderseits verôffent-
îichten Zahlen weichen zu stark von einander ab, um als
Grundlage zu einem Urteil darüber dienen zu kônnen, inwie-
fern die ungeheuren Verîuste durch Neubauten ersetzt wer
den, 51 ) Hôchst wahrscheinlich ist aber mit einer merklichen
Verringerung des Weltschiffsraums zu rechnen, die sich um so
fühlbarer machen wird, als die Wiederbevorratung aller Lânder
der Welt eine ungeheure Nachfrage nach Frachten zur Folge
haben mufi.
Die allgemeine Unzulânglichkeit der Transportmittel, die
sich aus dieser Sachlage ergeben muB, wird Belgien stark in
ao ) Nach Blom & van der Aa, Amsterdam,
**) Festgestellt sei hier, daB der Verfasser s. Z. von dem seit 1, Februar
4917 eingetretenen verschârften Tauchbootkrieg noch keine Kcnntnis hatte;
es besteht ja nunmehr kein Zweifel, daB die Verîuste auch nicht annâhernd
durch Neubauten wettgemacht werden konnen. (Der Übersetzer.)