Full text : Die Entwicklung der Tobler-Unternehmung und ihrer Arbeiter-Fürsorge und Wohlfahrtseinrichtungen

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annehmenden  Kistenverbrauch  bezw.  Holzverschleiß  des
Hauptunternehmens  hat  die  Gesellschaft  damit  in  eigene
Regie  genommen.  Das  Jahr  1918  endlich  brachte  gleich
zu  Anfang  den  Ankauf  des  Land-  und  Torfgutes
Diemerswil  bei  Münchenbuchsee  (Bern)  und  die  Gründung ­
  der  Polygraphischen  Gesellschaft  in  Laupen.
Durch  den  Erwerb  des  Gutes  bezweckte  die  Betriebsleitung ­
  einesteils  durch  die  maschinell  betriebene  Ausbeutung ­
  des  Torflagers  die  Erleichterung  der  Brennstofffrage ­
  für  den  Betrieb  selbst  und  anderseits  die  regelmäßige ­
  und  billigere  Versorgung  von  Arbeiterheim
und  Arbeiterschaft  mit  landwirtschaftlichen  Erzeugnissen,
und  mit  der  Gründung  und  Finanzierung  der  Polygraphischen ­
  Gesellschaft  in  Laupen  erstrebte  die  Verwaltung ­
  die  Sicherstellung  des  immer  bedeutender
werdenden  Bedarfs  an  Produkten  des  graphischen
Gewerbes.  Gegen  Ende  des  Jahres  1918  beteiligte
sich  die  Turiner  Schwesterfabrik  Michele  Talmone
finanziell  bei  der  angesehenen  Chocoladefabrik  Moriondo
  &  Gariglio,  ebenfalls  in  Turin.
Die  Leitung  des  Gesamtunternehmens  liegt  seit
1902  in  Händen  der  Herren  Emil  und  Theodor  Tobler
und  Eduard  Daeniker.
In  ihren  verschiedenen  Haupt-  und  Nebenbetrieben
im  In-  und  Auslande  beschäftigt  die  Gesellschaft  zurzeit
an  die  4000  Arbeiter  und  Angestellte  beiderlei  Geschlechts; ­
  davon  fallen  rund  1000  Personen  auf  das
Berner  Stammhaus.
Es  ist  begreiflich,  daß  bei  einer  so  bedeutenden
Arbeitsgemeinschaft  soziale  Fürsorge-  und  Wohlfahrtseinrichtungen ­
  aller  Art  vorhanden  sind.  Die  Leitung
ist  von  jeher  bestrebt  gewesen,  nach  bester  Möglich ­
            
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