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niemals auf den eigenen 1 Bedarf des Unternehmers re-
du/irt, vielmelir hei nn^iinsti^er Konjunktur mit Ueher-
s])rin^un<»- so kleiner l’roduktmen^en «»•anz eingestellt
werden, worauf der Unternehmer sofort als Käufer
seines hisheri^en Produktes auftreten wird. Kbenso
wird umgekehrt, %. H. der Unternehmer einer grossen
Brauerei, der nur einen ^anz ^erin^fü^i^en (jlrund-
hesitz hat, sieh niemals auf die Verarheitun«»' der ei^^enen
(ierste hesehränken, sondern hei einem allzuhohen
G ersten j)reise sofort von einer grossen Minimalankaufs
menge zur Einstellung seiner Brauerei und zum Ver
kaufe seiner kleinen Gerstenernte übergehen. Die
Kosten- und Niitzliehkeitskurve aOn ergibt sieh aueh
in den Fällen der Fig. 51 c, indem man die Eehens-
genusskurve (j^g„ um Oh herabsehieht, so dass der in
der Ordinatenaehse liegende Punkt der Punktreihe
sehon unter den Nullpunkt riiekt. Die Anfangsordi-
nate Ol) hezeielmet aber hier nieht die (dine Ankauf
und \ erkaut des Artikels A erreiehhare, sondern die
grössere Befriedigung, welehe durch den \ erkauf der
Menge Om oder ebenso dureh den Ankauf der Menge
Oft zu dem dureh die Bieiitung der erwähnten, ge
raden Strecke hezeiehneten Uehergangspreise erzielt
werden kann, und die kleiner ist als die Befriedigung,
die hei irgend einem anderen Preise erreicht werden
könnte.
Endlich könnten wir in den drei Fällen der
Fig. 51 den zur Unken der Ordinatenaehse liegenden
riieil der Kurven um 180" drehen, so dass z. B. aus
Fig. 51 a dann Fig. 52 wird, welehe je zwei getrennte,
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