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nungsrufen an die Regierung ist in der Folge durch die Vorgänge in den
Tagen und Wochen nach der Konferenz unzweifelhaft erwiesen. Die Landbund-Iunker
haben ihrer Frechheit die Krone aufgesetzt: Sie haben
mitten ini Winter Tau senden von jahrelang beschäftigten
Arbeiterfamilien, ausschließlich Mitgliedern
und Vertrauensleuten des Deutschen Landarbeiter-Verb
andess, die Arbeitsstelle gekündigt. Damit werden
nicht nur die mühsam ausgebauten kleinen Existenzen tausender Menschen
vernichtet, sondern — und darauf geht es hinaus — die Früh jahrsbest
ellungin Po mm ernwirdinFragege stellt. Man provoziert
die pommerschen Landarbeiter zu einer allgemeinen Arbeitseinstellung,
um hernach die in Sorge um das tägliche Brot bangende Volksvertretung zu
einem scharfen Vorgehen gegen den Deutschen Landarbeiter-Verband anzureizen.
Wenn der Wirtschastsfriede in der pommerschen Landwirtschaft nicht gewehrt
werden kann, trägt die Schuld nicht die pommersche Landarbeiterschaft,
sondern das im Pommerschen Landbund vereinigte Unternehmertum, das in
frivolster Weife alle Versuche, in Pommern zu einem gedeihlichen Zusammenarbeiten
in der landwirtschaftlichen Produktion zu kommen, durchkreuzt. Dem
Nachweis dieser Feststellung soll das Material dienen, das in den.nachfolgenden
Blättern niedergelegt ist.