Full text : Zur Wertzollfrage

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nicht  nur  auf  eine  Vorversorgung  der  Fabrikanten  mit
Rohmaterial  wie  im  Jahre  1905,  sondern  hierüber  hinaus ­
  auf  eine  während  der  Steuerkampfjahre  ungewöhnlich ­
  angespannte  Fabrikationstätigkeit  zurückzuführen,  deren
Folge  bekanntermaßen  war,  daß  um  die  Zeit  des  Inkrafttretens ­
  des  Tabaksteuergesetzes  (15.  August  1909)
die  Mehrzahl  der  Wiederverkäufer  und  ein  großer  Teil
des  Privatpublikums  mit  Vorräten  von  Tabakfabrikaten
versehen  waren,  die  in  zahllosen  Fällen  dem  Bedarfs
von  Jahren  genügten.
So  sehr  es  nach  der  Ablehnung  der  1905er
Tabaksteuervorlage  einleuchten  mußte,  daß  die  gewaltige
Einfuhrminderung  des  Jahres  1906  nicht  als  Verbrauchsrückgang, ­
  sondern  lediglich  als  naturgemäße  Reaktion ­
  auf  die  Einfuhrsteigerung  des  Jahres  1905  zu
betrachten  war,  so  wenig  war  man  jedoch  im  allgemeinen
geneigt,  erst  einmal  abzuwarten,  ob  sich  nach  den  starken
Einfuhren  der  Jahre  1907,  1908,  1909  die  Mindereinfuhr ­
  im  Jahre  1910  als  natürliche  Reaktion  oder
als  wirklicher  Beweis  eines  Verbrauchs  rückganges  herausstellen ­
  würde.
Nach  dem  einschlägigen  statistischen  Materiale,  das  im
Folgenden  gebracht  werden  soll,  kann  kein  Zweifel  mehr
bestehen,  daß  das  Tabaksteuergesetz  vom  15.  Juli  1909
im  Jahre  1906  :  152000
„  „  1907:  160800
„  „  1908:  171100
„  „  1909:  169900
„  1910:  161300.
            
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