Full text : Vergangenheit und Zukunft der Sozialwissenschaften

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setzung  aller  tüchtigen  Arbeit  des  Genies  wie  des
Philisters,  und  die  beiden  unterscheiden  sich  nur  dadurch, ­
  daß  das  Genie  dann  allein  weiterkommt  und
Eigenes  aus  dem  Gelernten  formt.
Wenn  man  so  verfahren  wäre,  dann  wären  drei
Dinge  eingetreten.  Erstens:  Von  selbst,  und  ohne
daß  es  jemand  schreiend  und  gestikulierend  hätte
fordern  müssen,  hätten  sich  die  wissenschaftlichen
Arbeiter  in  die  Welt  der  sozialen  Tatsachen  versenkt
und  unmerklich  und  schmerz-  und  kampflos  hätten
sich  die  Beziehungen  zur  Metaphysik  gelöst  —  einfach ­
  durch  die  Logik  der  Situation,  durch  die  Unmöglichkeit, ­
  sie  festzuhalten.  Philosoph  und  Porscher
hätten  das  dann  beide  eingesehen,  und  beide  Gebiete
hätten  ihre  Grenzen  und  ihr  Niveau  gefunden  und
einander  verstanden.  Wie  die  Tatsachen  und  Theorien
von  selbst  dieses  Problem  gelöst  hätten,  so  hätten  sie
von  selbst  den  Forschern  die  Arten  ihrer  Behandlung
in  jedem  Fall  aufgenötigt,  und  jeder  hätte  sich  das
gewählt,  was  seiner  Anlage  entsprach,  ohne  ungeziemende ­
  Reibereien  mit  den  Arbeitern  auf  den  Nachbargebieten ­
  —  und  alle  Methoden  hätten  sich  ruhig
entwickelt.
Zweitens:  Wenn  man  die  überkommenen  Theorien ­
  ruhig  und  gewissenhaft  ausgearbeitet  hätte,  so
wäre  man  dabei  auf  unbefriedigende  Problemlösungen, ­
  mit  Schlagworten  überklebte  Probleme  und
Widersprüche  gestoßen.  An  allen  diesen  Punkten,
wie  der  Motivenlehre,  dem  Arbeiten  mit  „Trieben“,
dem  Problem  der  Rolle  und  Formung  des  Individuums, ­
  der  inneren  Logik  der  ökonomischen  Theorie
            
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