Anhang, II.
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gegen die letztere selber könnte man sich stemmen, wenn es im übrigen
einen Sinn hätte, eine fruchtbare Form erfahrungswissenschaftlicher
Erkenntnis abzulehnen; nie aber gegen eine konsequente Einzelheit
aus ihr. Hinter dem Auftauchen der Spezies „Mensch“ die Vorgänge
ihrer Entwicklung aus anderen Lebewesen zu erblicken, das stellt sich
als ein zwingendes Postulat der metahistorischen Er
kenntnis dar. Und darauf beruht auch der wissenschaftliche Wert
aller Ermittlungen, die sich auf den entwicklungsmäßigen Ursprung
des Menschengeschlechtes beziehen. Auch das sind Ergebnisse der
Forschung, die schon ihrem metahistorischen Gehalt nach vom Range
wissenschaftlicher Wahrheiten sind, und die bedeutsam in dem Maße
erscheinen, als sie unser Streben nach metahistorischer Erkenntnis
erfüllen. Ihre Erkenntniswürde ist nicht im mindesten
daran gebunden, ob sie auch noch für unser Problem
von Belang wären.
II.
So ist es gemeint, daß alles, was die -oderne Erfahrnngswisse-
schaff über den Ursprung des Menschengeschlechtes zu ermittel
weiß, der Metahistorie angehört, aus der Metalustone seine Bedeutung
schöpft. Diesen Ergebnissen der geologisch-biogenetischen Forsch g
wird hierdurch ein wissenschaftlicher Wert zugestanden, der absol
unabhängig von aller Kritik bleibt, die man daneben an etwas ganz
anderem üben muß: an der landläufigen Deutung dieser
Ergebnissei .. .. j; P „ en Kr
im Geiste der landläufigen Anschauungen wur Dort
gebnisseff schon die Lösung unseres Problems vor ie ^ ’
wo das Menschengeschlecht seinen entwic ungsma vor h a nden
nimmt, wäre der erfaßliche Übergang in jenes Geschehen vorhanden
das der Historiker aufzudecken sucht. Dort a so wurde aus ^em Ge
samtgeschehen, aus dem Geschehen der geo ogisc en or ik ers als
jenes Geschehen abzweigen, das sich dem Auge des ^tonke s
das Geschehen der historischen Jahrtausende darstellt Die rea en
A ... „ , . . r»»rhphens hatte man also
Auslaufe des historischen Gescne . , ,
- tt TTTcmäßieer Entwicklung zu
'n jenen Vorgängen gattungsmäßig
j . , a ; P biologische bpezies
suchen, mit denen sich o' e s r
„Mensch“ herausbildet.
Auf diese Weise spricht man den metahistorischen Ergebnissen,
die ja schon als solche ihre eigene Bedeutung haben, noch die