Full text: Wirtschaft als Leben

Anhang, XXVIII. 
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geschehen gemacht, daß man das naturwissenschaftlich Erfaßte noch 
unter sich in gedankliche Beziehungen bringt, um ein Geschehens 
system zu konstruieren; dadurch rückt man vielmehr noch um einen 
weiteren Schritt von der empirischen Wirklichkeit abl 
Es besagt daher jene trügerische Vorstellung, als ob wir dem Ge 
schehen hinter den „Epochen“ und „Stammbäumen“ die Zeugen 
sein könnten, keine schlichte Fiktion; nicht das Nichterlebte wird als 
Erlebtes fingiert. Sie besagt einen inneren Widerspruch, sie 
täuscht uns das Nieerlebbare als erlebbar vor. Damit entfällt 
der Schein, als ob die Metahistorie mit der empirischen Wirklichkeit 
auf einem vertrauteren Fuße stünde als die Atomistik. Beides sind 
in der Tat konstruktive Entfaltungen der Abstraktion „Natur“; die 
eine zeithaft, die andere raumhaft. Beider Ergebnisse sind ohne 
Wirklichkeitswert. Wer sich dieser Einsicht verschließt, wer also 
z. B. quand meme jenes Mikroskop erhofft, das uns die Atome und 
Molekeln schließlich doch erblicken ließe, der mag auch getrost jenes 
„Paläoskop“ abwarten, das die im Weltenraum dahinfliehenden Äther 
wellen genügend zur Umkehr zwingt, um uns das Geschehen der geo 
logischen Jahrmillionen vor Augen zu führen, und so das Nieerlebbare 
zum Erlebnis zu machen 1 
XXVIII. 
In solcher Weise könnte es uns aus seinen letzten Gründen klar 
werden, warum die metahistorischen Erge msse is ° r 
different sind, und wie sich überhaupt Historie und Metahistone zu 
einander stellen. Dann wäre auch zur Sache unseres ro 
letztes Wort mögüch. k ängen ergäbe, kommt die land- 
Wie sich aus diesen Geaaniceng s s . ,; e /4ien Vor- 
läufige „Lösung“ so zustande, daß man den metah.stonache» Vor 
„ ,. . uitnphenden Verarbeitung der em 
Stellungen, die einer weitgehen , wirkl ich keits- 
pirischen Wirklichkeit gleichkommen Gesche hen, das man den 
geh alt zubilligt. Man sieht al ®° für schlechthin wirklich an. 
„Epochen“ und „Stammbäumen unter g , würde es an 
Als ein sich selber genügendes System es esc metahicto 
der Vergangenheit bauen. Man verkennt eben daß dieses “etahisto- 
• , „ s L on Sekundäres ist, wahrend das 
rische Geschehen etwas ausgesprochen 0 .. .... 
Primäre dazu mit dem historischen Geschehen vorhegt, weil dieses 
allein der empirischen Wirklichkeit gleichkommt von ihm allein alle 
Erfahrung gespeist, alle Beobachtung und Forsc ung getragen wir 
Im Geiste jener Anschauungen aber wird das Sekundäre zum Primären,
	        
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