Full text : Wirtschaft als Leben

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Anhang,  XXVII.

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unter  die  „Grenzen  des  mikroskopischen  Sehens“  hinabreichen.  Wir
können  sie  schon  aus  dem  wesentlichen  Grunde  nicht  sehen,  weil  sie
ausdrücklich  als  das  gedacht  sind,  dessen  Beziehungen  aller  Sinnesqualität, ­
  allen  „stofflichen  Eigenschaften“  bestimmend  unterliegt.
Sie  sind  nicht  einmal  „bloß  für  den  Tastsinn  da“;  denn  warum  sollten
ihre  Beziehungen  nicht  auch  der  Tastbarkeit  der  Dinge  zugrundeliegen,
wenn  dies  für  jede  andere  Sinnesqualität  gilt.  Sie  selber  sind  eben
etwas  im  Wesen  Nicht-Sinnliches,  sagen  wir,  etwas  Untersinnliches.
Es  handelt  sich  eben  nur  um  spezifische  Raumbeziehungen,
die  wir  uns  freilich  nur  im  Bilde  körperlicher  Dinge  vorstellen  können.
Ungleich  zäher  widerstrebt  uns  der  Gedanke,  daß  auch  den
metahistorischen  Vorstellungen  der  Wirklichkeitsgehalt  mangeln
soll.  Widerstrebt  uns  selbst  dann,  wenn  wir  von  dem  Mißverständnis
zurückgekommen  sind,  als  ob  z.  B.  die  Versteinerungen  etwas  für  das
Prestige  des  metahistorischen  Systems  beweisen  könnten  was  eben
nicht  der  Fall  ist,  weil  uns  einerseits  eine  solche  Versteinerung  schon
als  isoliertes  Faktum  von  notorischem  Alter  ist,  ein  Stück  Vergangenheit,
während  andererseits  das  metahistorische  System  nicht  die  unverfängliche ­
  Addition  solcher  Tatsachen  vorstellt,  sondern  ihre
sehr  verfängliche  Integration.  Wohl  aber  scheint  es  die
Metahistorie  voraus  zu  haben,  daß  man  sich  einen  Zeugen  jenes
Geschehens  denken  könnte,  mit  dem  die  „Epochen“  abrollen  und  die
Gattungen  im  Sinne  der  „Stammbäume“  auseinander  hervorgehen.
Die  Fiktion  dieses  Zeugen  liegt  uns  um  so  näher,  und  der  Ablauf  des
metahistorischen  Geschehens  gewinnt  anscheinend  um  so  mehr  an
Wirklichkeit,  als  ja  die  heutige  Metahistorie  von  der  Annahme  ausgeht,
daß  alle  Veränderungen  des  Raumhaften  aus  keinen  anderen  Vorgängen ­
  hervorgegangen  wären,  als  wir  sie  auch  heute  um  uns
beobachten.  Daraufhin  nimmt  sich  das  metahistorische  Geschehen
als  die  schlichte,  denknotwendige  Verlängerung  dessen  aus,  was  auch
heute  um  uns  vorgeht.  Warum  sollte  also  dieses  metahistorische
Geschehen  irgendwie  von  der  empirischen  Wirklichkeit  abrücken?
Vor  allem  ist  es  wirklich  eine  Annahme  und  nicht  etwa  ein
Massenergebnis  der  Metahistorie,  wenn  man,  vom  fernsten  bis  auf  den
heutigen  Tag,  die  Vorgänge  sich  treu  bleiben  läßt.  Auch  da  kann
nicht  festgestellt  werden,  daß  es  so  geschehen  ist;  es  konnte  sich
bloß  immer  besser  bewähren,  bei  der  metahistorischen
Konstruktion  von  dieser  Annahme  auszugehen!  Überallhin
rechtfertigten  die  Tatsachen  es,  zu  behaupten,  daß  die  Dinge  so  lägen,
als  ob  nur  der  oder  jener  Vorgang  eingegriffen  hätte,  den  wir  auch
heute  noch  beobachten.  Aber  verkennen  wir  nicht,  daß  jene  Annahme
            
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