Full text : Wirtschaft als Leben

Begleitwort.
Viel  Dank  habe  ich  zu  erstatten.  An  erster  Stelle  dem  Verlage
Gustav  Fischer  für  die  Herausgabe  dieser  Sammlung  —  es  ist  der
gleiche  Verlag,  der  vor  langen  Jahren  meine  Erstlingsarbeit  über  den
j,Wertgedanken“  veröffentlichte,  als  kurz  vorher  die  „Tübinger  Zeitschrift ­
  für  die  gesamten  Staats  Wissenschaften“  ihre  Aufnahme  abgelehnt
hatte;  A.  E.  F.  Schaeffle  selber  begründete  dies  mit  den  Worten:  „er
sähe  nicht,  wo  ich  hinaus  willl“
Zu  wärmstem  Dank  verpflichtet  mich  auch  das  ungewöhnliche
Entgegenkommen  des  Verlages  Duncker  &  Humblot,  den  Abdruck  gleich
zweier  Schriften  seines  Rechtsbereiches  zu  gestatten:  der  1904  erschienenen ­
  und  inzwischen  vergriffenen  „Grenzen  der  Geschichte“,
und  der  „Freiheit  vom  Worte“,  ein  1923  freundwillig  veranstalteter
Sonderdruck  aus  dem  Sammelwerk  „Erinnerungsgabe  für  Max  Weber“.
Dank  schulde  ich  ferner  dem  Verlage  J.  C.  B.  Mohr  (Paul  Siebeck)
für  die  Erlaubnis,  in  diese  Sammlung  auch  die  Artikelserie  „Zur
sozialwissenschaftlichen  Begriffsbildung“  aufzunehmen,  die
das  „Archiv  für  Sozialwissenschaft  und  Sozialpolitik“  in  den  Jahren
1906—1909  gebracht  hat.  Ebenso  ist  aus  dem  „Weltwirtschaftlichen
Archiv“  der  im  Januarheft  1925  enthaltene  Artikel  „Vom  Wirtschaftsleben ­
  und  seiner  Theorie“  in  diese  Sammlung  übergegangen, ­
  als  ihr  Abschluß.
Den  Kern  der  Sammlung,  um  dies  hier  einzuflechten,  bilden  meine
zwei  älteren  Schriften  aus  dem  Verlage  von  Gustav  Fischer:  der  1897
erschienene  „Wert  ge  danke“  und  vor  allem  die  1901  erschienene
„Herrschaft  des  Wortes“;  beide  Schriften  waren  bereits  vergriffen.
Warum  sich  die  Sammlung  noch  gleichsam  abrundete  um  die  Vorrede
und  die  Inhaltsübersicht  meines  erst  1923  im  gleichen  Verlage  erschienenen ­
  Buches  „Die  Wirtschaftliche  Dimension“,  das  soll
noch  zur  Sprache  kommen.
Aufrichtig  dankbar  bin  ich  auch  meinem  Assistenten,  Herrn
Dr.  Arno  Winter,  der  mir  die  mühevolle  Arbeit  abnahm,  ein  Sachregister ­
  beizufügen.  Er  trug  auch  für  die  Reinheit  des  Textes  Sorge.
            
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