Full text: Untersuchungen über das Versicherungswesen in Deutschland

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I. Geschäftliche Versicherung. 
Wenigstens so weit näherzukommen, als es zurzeit ohne unverhältnis 
mäßigen Aufwand überhaupt möglich erscheint. 
Der Allgemeine Deutsche Versicherungsverein in Stuttgart hatte im 
Geschäftsjahr 1909 (ohne Berücksichtigung der Prämienüberträge!) eine 
Prämieneinnahme von 15 016 734 Mk. in der Haftpflichtversicherung, 
also mehr als ein Drittel der gleichartigen Prämieneinnahme aller deutschen 
Gesellschaften aus in- und ausländischem Geschäft mit 43 639 717 Mk. 
und etwas weniger als ein Drittel der gesamten Haftpflichtprämien 
einnahme der deutschen und ausländischen Haftpflichtversicherer aus dem 
deutschen Geschäft mit rund 51,8 Millionen Mark. Diese Prämien 
einnahme setzte sich zusammen aus den Prämien in 18 Sektionen und 
bietet folgende Verteilung (ohne Pfennigbeträge): 
1. Beamte, Rechtsanwälte 
2. Gastwirte 
3. Haus- und Grundbesitzer 
4. Gemeinden 
5. Ärzte, Apotheker 
6. Militärpersonen und Militärbehörden . 
7. Landwirte 
8. Brauerei, Müllerei, Mälzerei, Zucker-, 
Brennerei- und Stärkeindustrie, Molkerei 
9. Baugewerbe (mit Tiefbau) exkl. Bau 
handwerk 
10. Fuhrwerksbetrieb (einschl.Lastautomobile), 
Lagerei, Pferde- und Viehhandel . . . 
11. Bäckerei und Fleischerei und sonstige der 
Nahrungsmittelindustrie ungehörige Be 
triebe 
12. Eisen, Stahl, Schmiede und Schlosser . 
13. Metallbearbeitung, Feinmechanik, Holz, 
Leder, Papier 
14. Steinbruch-, Zicgeleibetriebe, Töpferei, 
Bergbau, Schornsteinfeger und Bauhand 
werker 
15. Textilbetriebe 
16. Bahnen, Schiffahrt, Personenautomobile 
Mark 
Policenzahl 
am 31. Dezember 
1 046 799 
11447 
1 323 664 
46 223 
1228 266 
143599 
862 712 
21574 
361077 
11781 
290 546 
12985 
2 515 924 
126 724 
667 474 
10164 
1036161 
12 812 
1315 867 
19 283 
425 769 
19 746 
485 410 
11887 
450 942 
8 924 
694 206 
15 472 
169 017 
2 286 
025844 
3 511
	        
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