R. Mueller und E. Ntittermüller, Lebensversicherung.
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Tabelle 29.
Örtliche Lage
1907
1909
Zahl
Betrag in
1000 Mk.
in % des
Betrags
Zahl
Betrag in
1000 Mk.
in o/o des
Betrags
1
2
3
4
5
6
7
Berlin
6 674
1 227 340
37,2
6 877
1 297 577
35,3
Vororte von Berlin .
3 782
654 898
19,8
4 465
821 108
22,3
Berlin und Vororte .
10 456
1 882 238
57,0
11342
2118 685
57,6
Sonstiges Preussen. .
12 476
837 406
25,3
13 262
908 898
24,7
Bayern
1407
109 104
3,3
1475
115 726
8,1
Sachsen
2 282
198983
6,0
2 384
217 840
5,9
Württemberg ....
2 643
112 040
3,4
2 924
128 974
3,5
Baden
1353
70842
2,1
1 544
83 966
2,3
Hessen
494
15017
0,5
492
15 724
0.4
Hansestädte
2 090
48810
1,5
2 375
60 642
1,7
Sonstiges Deutschland
564
28 476
0,9
590
30111
0,8
Zusammen
33 765
3 302 916
100,0
36 388
3 680066
100,0
Seit 1905 läßt sich auch verfolgen, welche Summen die Anstalten
alljährlich auf dem Hypothekenmarkt unterbringen. Darüber gibt die
Tab. 30 auf S. 62—63 Aufschluß.
Die Angaben in Tab. 30 (S. 62—63) beziehen sich auf das gesamte
Hhpothekengeschäft; die neu erworbenen Hypothekenforderungen, die nicht
Mr Deckung der Prämienreserve dienen, sind also auch darin enthalten.
Die städtischen Neubeleihungen verteilten sich, wie sich aus Tab. 31
<S. 62—63) ergibt.
Die Verteilung sowohl der Hypothekenbestände als auch der jähr
lichen Neuausleihungen zeigt, daß die Vermögen der Lebensversicherungs
Unternehmungen als Quelle des ländlichen Realkredits in nur geringem
Maße in Betracht kommen. Diese Erscheinung ist in erster Linie auf
die wachsende Schwierigkeit zurückzuführen, mit den landschaftlichen Kredit
instituten zu konkurrieren, die den ländlichen Hypothekenmarkt fast völlig
beherrschen. Ein weiterer Grund liegt daneben in den besonderen
Schwierigkeiten des ländlichen Beleihungswesens. Der Boden- und der
Ertragswert landwirtschaftlicher Grundstücke lassen sich nicht so leicht
feststellen als die Werte der städtischen Baugrundstücke; für die ersteren
ist zur Feststellung des Beleihungswertes die Kenntnis des Zustandes
ber Bewirtschaftung, des toten und lebenden Inventars, ferner der Lage
ber Gebäude zu den bewirtschafteten Flächen unentbehrlich; sie erfordern