der Privattätigkeit und beugt zugleich Mißständen schwerster
ir, wie sie die Auslieferung des Grund und Boden zu privatem
um naturnotwendig und nach allen Lehren der Geschichte mit
. ingen müßte. Mißstände, wie sie bei den völlig umsonst und
.. tig der privaten Ausbeutung überlassenen Bergwerks- und
V ' Kohlengerechtsame durch Aktiengründungen und im städtiaj
Miet- und Bodenwucher die schwersten Bedenken hervorrufen
! . Ob nicht die Aufgabe des regelrechtlichen Charakters der
. § chätze ein weittragender Fehler der sogenannten manchesterz
Besetzgebung gewesen ist ?
| wird auch Ew. Exzellenz nicht entgangen sein, daß die Be-V
s igen zu einer Bodenbesitzreform in allen Ländern immer
D ' Fortschritte machen, und gerade von solchen Sozialpolitikern
9 werden, die der Gemeinschaft dienen, ohne das Individuum
f richten. Das auch die wissenschaftliche Lehre von der Grundz
mmer mehr unserer Auffassung zuneigt, dürfte Eurer Exzelensowenig
unbekannt sein.
] ' glauben, daß die vorstehenden Gründe überzeugend sprechen.
imische Notstand drängt zu einer Erweiterung des Kulturebietes
in unseren reichen Schutzgebieten. Es ist eine der
ten Aufgaben des Reiches dafür zu sorgen, daß der Boden
onien dauernd arbeitwilligen Kolonisten zugängig bleibt, und
ur einzelne Besiter und Spekulanten bereichert zum Nachteil
: Geschlechter.
diesem Sinne richten wir an Gurer Exzellenz die ebenso erals
dringende Bitte unserer Vorstellung hochgeneigtest entzu
wollen.
f. Gehorsamst
Y Der Vorstand
Ö des deutschen Bundes für Bodenbesitzreform
T. Fre e s e Fabrikbesiter, Adolf D a ma s ch k e städt. Lehrer,
u Poet s c< Chemiker, Wilh. O ll e n d o r f Kaufmann, Max
~ luchdrucker, Albert J u r k Buchhalter, Richard L e h m a n n
' Fabrikdirektor, C. H e y d e r Rechtsanwalt.
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V se, Bodenreform
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