' Fer Eindruck den Henry George, der Prophet aus
U San Franzisko, mit seinem Buch erzielt hat, ist gewaltig
gewesen. Es geht ein Strom von Jdealismus
durch das Buch, das ihm dauernd einen Plat; in der Weltliteratur
sichern wird. Wir wissen, daß nicht alles, was
er darin gesagt hat, neu war. Es bleibt bei genauer Betrachtung
nur wenig übrig, was nicht vor ihm andere
ganz ähnlich gedacht und ausgesprochen haben. Seine
Schlußfolgerungen sind nicht immer einwandfrei. Aber in
der Art, wie er seine Ansichten vortrug und zu begründen
verstand, hat ihn kein anderer erreicht. Man wird ihm
deshalb in der Bodenreform Bewegung die erste Stelle
einräumen müssen, und ich glaube, daß die Bodenreformer
aller Richtungen und aller Länder darin einig sein
werden. Er selbsst ist weit davon entfernt gewesen, Ansprüche
dieser Art zu erheben. Als Stamm in der Vorrede
zur dritten Auflage seines Buches: „Die Erlösung
der darbenden Menschheit“ mit der Behauptung hervortrat,
daß George durch die nach Amerika verschickten Programme
eines seiner Vereine zur Herausgabe seines
Werkes veranlaßt worden sei, hat Flürscheim es für
seine Pflicht gehalten, George Gelegenheit zu geben, sich
darüber zu äußern. Er hat darauf folgende Antwort erhalten,
die er in seiner Zeitschrift „Deutsch Land“ 1887
No. 3 S. 68 abgedruckt hat:
Zur Zeit als ich „Fortschritt und Armut“ schrieb (und
tatsächlich bis ganz kürzlich) hatte ich nie von Dr. St a m m,
von seinen Büchern, von der Gesellschaft für Humanismus
oder irgend einer anderen deutschen Arbeit der Art gehört;
aber ich bin völlig willens, Dr. Stamm die Ehre zu gewähren,
vor mir im Felde gewesen zu sein. Als ich in Oxford, England,
sprach, erklärte Herr Mar s h all, der Professor der
Nationalökonomie daselbst, daß nichts in „Fortschritt und
Armut“ wäre, das zugleich neu und wahr wäre. Ich erwiderte
ihm, daß ich völlig willig wäre, diese Chrakterisierung
meines Buches anzunehmen, denn was wahr sei,
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