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ermittelt werden kann. Um also die Frage der „Produk-
tivität“ des Betriebes beim Übergang vom Zwei- zum
Dreischichtensystem beurteilen zu_können, müßte man die
gesamte Betriebsgestaltung in Betracht ziehen und unter-
suchen, welche Wege sie eingeschlagen hat, um den spezi-
fischen Aufwand vergleichsweise niedrigst zu erhalten.
Die andere Statistik der Betriebsleitung, die gleich:
falls die Leistung des Einzelnen feststellen soll, erstreckt
sich auf die Roheisenerzeugung je Mann und Schicht und
vor allem je Mann und Arbeitsstunde ?); auch hier sind die
Monatszahlen der Erzeugungsmenge für die Jahre 1913/14
und 1923/24 zum Belegschaftsstand in Beziehung gesetzt.
Von da aus wird die Leistung des Einzelnen pro Stunde
errechnet, und zwar ist nach Angabe der Betriebsleitung
auch pro Mann und Stunde für 1923, also für das
Dreischichtensystem, eine Minderleistung von etwa der
Hälfte als erwiesen anzusehen !). Dieses Ergebnis ist jedoch
auf einen Fehler in der Aufstellung der Statistik zurück-
zuführen, nach dessen Beseitigung sich die Leistung pro
Mann und Stunde um fast 50° höher darstellt; es bleibt
also nur eine „Minderleistung“ von 25°%,. Außerdem läßt
sich hier der gleiche Fehler_in Höhe von 15%, verfolgen,
der sich bei Untersuchung der Monatsdurchschnittszahl von
1923 vorfand (siehe S. 46); wird auch er ausgemerzt, SO
ergibt sich in der Leistung pro Mann und Stunde nur ein
Unterschied von 15°%, zwischen _dem Zwei- und dem Drei-
schichtensystem.
Da in dieser Statistik nicht nur ein Monatsdurchschnitt
der Erzeugungsmenge im ersten Halbjahr 1924, sondern
die Produktionshöhe für jeden der ersten 6 Monate gesondert
angegeben ist, kann festgestellt werden, daß diese Höhe
der Leistung pro Mann und Stunde, die nach Beseitigung
') Aus der Denkschrift des Hüttenwerkes,