3. Drucklegung und Korrektur
bezeichnet. In beiden Fällen wird allein das betreffende
Zeichen am Rande für den Setzer wiederholt.
7. Soll ein mit gewöhnlichem Satz gedrucktes Wort
(oder auch mehrere Worte) gesperrt oder halbfett
oder fett oder kursiv (in Maliques) oder in einer anderen
Schriftart gesetzt werden, so unterstreicht man es im Text
einfach oder doppelt oder mit geschlängelter Linie und
notiert am Rande die gewünschte Schriftart. Ebenso kann
man verfahren, wenn ein gesperrt gedrucktes oder anderswie
hervorgehobenes Wort in gewöhnlichem Satz wiedergegeben
werden soll. Aufkebung oder Anwendung von Sperrdruck
wird auch durch besondere Zeichen angedeutet, die
aus der beigefügten Schriftprube (S. 311) zu ersehen sind.
8. Zu hoch oder zu tief oder schief stehende
Buchstaben oder Worte werden durch eine gerade Linie
über und unter der Zeile als korrekturbedürftig angemerkt
und mit demselben Zeichen am Rande notiert.
9. Ist der Abstand (Durchschuß) zwischen zwei Zeilen
zu groß geraten, so werden sie durch zwei kleine senkrechte
Bogenlinien am äußeren und inneren Rande miteinander
verbunden; ist hingegen der Abstand zu klein
ausgefallen, so wird zwischen den beiden Zeilen eine horizontale,
am Rande etwas überstehende Linie gezogen.
10. Das Einrücken oder Herausrücken einer Zeile
wird mit einer Art eckigen Klammer [ oder _ [7 bezeichnet.
11. Neu einzuführende Absätze werden durch dasselbe
Zeichen vor dem ersten Wort des gewünschten Absatzes
angedeutet; soll dagegen ein Absatz ausfallen, so
wird das erste und letzte Wort in den beiden fraglichen
Zeilen durch eine gewundene Linie verbunden.
12. Folgen die Seiten eines Bogens nicht richtig aufeinander,
so wird der Bogen auf der ersten Seite als „verschossen“
notiert.
Das Nähere über die Korrekturzeichen ist aus der
nebenstehenden Schriftprobe eines korrigierten Textes zu
entnehmen.
10
Sn