Full text: Rationelle Betriebsführung im Malerhandwerk

Die eigentliche Werkstätte ist reichlich groß, um allen Anforderungen 
zu genügen. Ein durchgehendes Oberlicht versorgt Farbenlager, Werk- 
stätte und Tapetenlager reichlich mit Tageslicht, was von großem 
Vorteil ist gegenüber künstlicher Beleuchtung. Künstliche Beleuch- 
tung ist eigentlich nur noch im Trockenraum notwendig, die aber in 
einfacher Weise gelöst werden kann, 
Da wir nicht in der Lage sind an Hand des eingesandten Planes 
zu entscheiden, wieviel Stockwerke sich auf dem Werkstattgebäude 
befinden, so haben wir angenommen, daß das Obergeschoß ungefähr 
so aussieht im Grundriß, wie es in der Obergeschoßzeichnung an- 
geführt ist, 
Die Neuanordnung des Treppenhauses würde dadurch nur gün- 
stig auf die Wohnung im II, Stock bzw. III und IV. Stock einwirken. 
Vor allem liegt es zentral und ein verhältnismäßig kleiner Vorplatz 
genügt, um von da in sämtliche Räume zu gelangen, Das ehemalige 
Treppenhaus würde einfach überbaut werden, was der Küche zugute 
käme, ferner würde da eine Speisekammer nebst Abort, letzterer zu- 
gänglich vom Treppenpodest, eingebaut werden können, 
Mehrkosten durch die Verlegung des Treppenhauses würden dem 
gesamten Betriebe zugute kommen und nicht sehr wesentlich sein, 
Unter Umständen könnte die alte Treppe zum Teil Wiederverwen- 
dung finden, sofern es sich hier um eine Holztreppe handelt, 
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