Object : Preußisches Landbuch

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wird  Dir  aber  vergolten  werden  in  der  Auferstehung  der  Gerechten."
Die  Anstalt  erhielt  in  neuerer  Zeit  mehrfach  Zuwendungen  und  Vermächtnisse. ­

Kinder-KrankenhauS  zu  Danzig,
s.  Frauen-Verein  für  Kranken-  und  Armenpflege.
Kinder  Krankenhaus  zn  Frankfurt  a.  O.
Von  dem  „Frauen-Verein  für  innere  Mission"  gestiftet  und  von  Köllig ­
  Friedrich  Wilhelm  IV.  1854  mit  dem  Grundstück  Müllroserstraße
Nr.  12.  beschenkt.  Die  Anstalt  hat  beschränkte  Korporations-Rechte;
1858  war  ein  Stamm-Kapital  von  2300  Thlr.  vorhanden  und  die
jährliche  Einnahme  und  Ausgabe  belief  sich  auf  1800  Thlr.
Kinderpflege-Anstalt  Zions-Hülfe  zu  Berlin.
Sie  besteht  seit  1859  (Potsdamerstr.  104.)  und  ist  von  der  Vorsteherin ­
  Emilie  Binnemann  geleitet.  Die  Anstalt  nimmt  Kinder  vom
1  sten  bis  7  len  Lebensjahre  auf;  mit  dem  8  ten  Jahre  verlassen  sie  das
Haus  und  werden  in  andere  Anstalten  untergebracht  oder  den  Angehörigen ­
  zurückgegeben.  Schulpflichtige  Kinder  besuchen  die  Schule  und
werden  sonst  nützlich  unterrichtet  und  beschäftigt.  Vom  1.  April  1863
bis  dahin  1864  war  Einnahme  875,  Ausgabe  773  Thlr.,  darunter
157  Thlr.  für  Miethe  und  Abgaben.  Nur  für  wenige  Kinder  wurde
ein  geringes  Kostgeld  gezahlt.
Kinder-Stube  zu  Greifswald,
im  Jahre  1834,  bei  Gelegenheit  der  sechsten  Säkularfeier  der  Stadt
begründet  und  mit  Korporations-Rechten  ausgestattet.  Es  widmeten
zur  Herstellung  dieses  Instituts  der  Kommerzienrath  Pogge  2000,  der
Rathsverwaudtc  Pogge  2000  und  der  Kaufmann  Pogge  1000  Thlr.
Der  Kommerzienrath  Pogge,  welcher  bei  Lebzeiten  die  Anstalt  fortwährend ­
  unterstützt  hatte,  wendete  ihr  letztwillig  noch  2000  Thlr.  zu,
deren  Zinsen  zum  Ankauf  von  Schuhen  für  die  kleinen  Kinder  des  Instituts ­
  und  zur  Winter-Speisung  derselben  verwendet  werden  sollen.
Kinver-  und  Waisenhaus  zu  Danzig,
im  Anfange  des  15.  Jahrhunderts  von  den  Hochmeistern  Küchmeistcr
v.  Sternberg  und  Ulrich  v.  In  «gingen  gestiftet,  später  mehrfach
erweitert  und  von  den  Landesherrn  mit  Privilegien  versehen.  Die
Stiftung  nimmt  115  Kinder  auf,  und  die  Kosten  werden  zum  Theil
durch  Beiträge  der  Stadt  gedeckt.  Vermächtnisse  neuerer  Zeit  von
Flachshaar  (3000  Thlr.),  Martin  Kuoff  (1850)  2000  Thlr.  u.  s.  w.
Kinder-Warteschule  zu  Kleve,
für  Kinder  evangel.  Konfession.  Vermächtniß  von  v.  Ammon  von
300  Thlr.
A.  Wolfgang  Kir  cd  bach,
hinterließ  (1758)  der  Schule  in  Lauban  ein  Vermächtniß  zum  Besten
der  Lehrer.  Kapital  2250  Thlr.
            
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