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geht auf das höchste mögliche Einkommen. Damit ist implicite
auch die zweite Frage gelöst. Die Antwort lautet — schon Adam
Smith besaß diese Einsicht, hat sie aber leider nicht ausgewertet
— :
Dieses Gleichgewicht liegt dort, wo die Einkommen
soweit ausgeglichen sind, wie die Konkurrenz es
gegen ihre „Hemmungen“ bewirken kann. Oder: soweit
nicht die Konkurrenz durch ihre Hemmungen verhindert ist, diese
Ausgleichung zu vollziehen. Das heißt also, um es zu wiederholen,
bei einer Relation aller Preise, wo den Pionieren alle Vorteile der
Konjunktur, die ganzen Vorteile, und nichts als diese Vorteile, abgejagt
sind, die sie ihrem kinetischen Vorsprung verdankten.
Wir brauchen jetzt nur noch unter den uns gegebenen empirischen
Daten unserer Rechnung jene „Hemmungen“ aufzusuchen
und in unsere Rechnung einzustellen, um den „Ansatz“ für die Bestimmung
des Wertes und des Kapitalprofits, die Statik der Marktwirtschaft,
vollkommen zu besitzen.
Die Hemmungen der Konkurrenz sind, wie gleichfalls schon
Adam Smith festgestellt hat, die Verschiedenheiten der Qualifikation
und die Monopole. Erstere, weil die ihnen korrespondierende Verschiedenheit
der Einkommen zu den Daten unserer Rechnung gehört.
(Man könnte das auch so ausdrücken, daß in einem Spiel antagonistischer
Kräfte offenbar die soziologisch stärkere mehr erreichen
muß, als die schwächere); letztere, weil die Konkurrenz per definitionem
nicht frei wirken kann, wo ein Monopol besteht. Monopol und
freie Konkurrenz sind einander ausschließende Begriffe. Die freie
Konkurrenz besteht nach Adolf Wagners prächtiger Formel
überall dort, wo Jeder, der sich an einer Produktion beteiligen
will, es auch kann und darf. Wenn er es nicht kann, besteht
ein natürliches, wenn er es nicht darf, ein rechtliches Monopol.
Die Definition des Monopols ist also die folgende: es ist eine
Machtposition im Preiskampfe, die darauf beruht, daß die Konkurrenz
nicht uneingeschränkt wirken kann oder darf (man sieht,
daß die Definition nicht von der Aufhebung, sondern nur von
der Beschränkung der Konkurrenz spricht).
Aus diesen Erwägungen ergibt sich folgendes:
Da alle Einkommen nur aus den Gewinnen bestehen, die
der Einkommensträger während einer Einkommensperiode am
Preise seiner Produkte gemacht hat, so liegt die Statik bei
derjenigen Preisrelation (statische Preisrelation), wo alle Produzenten
aus ihren Gewinnen am Preise gleiches