Full text: Denkschrift über die Maschinenindustrie der Welt, bestimmt für das Komitee B des Vorbereitenden Ausschusses der Internationalen Wirtschaftskonferenz des Völkerbundes

“14 _I21 1323 
V. Textilmaschinenindustrie 
Zahl der Lohnempfänger . ) 3) 31 025 35 672 
Davon in Unternehmungen, wo die vorherrschende Wochen- 
arbeitszeit war: 
44 Stunden oder weniger. . A 1018 864 
zwischen 44 und 48 Stunden .1. N AO 537 | 50 
48 Stunden") ale dr DE TU Mn 7492 5 536 
zwischen 48 und 54 Stunden ‚= . 18548 | 22723 
O4 Stunden 0. Me a | 1074 1282 
zwischen‘ 54 und 60 Stunden .2 TE 2204 2.145 
60 Stunden oder mehr . 152 102 
; 1 928 
1—V. Gesamte Maschinenindustrie*) 
Zahl der Lohnempfänger. ... : 1457 978 434 897 594 578 
Davon arbeiteten in Unternehmungen, wo die vor- 
herrschende Wochenarbeitszeit war: . 
44 Stunden joder weniger: 2.2. 1. 53 940 (12,4%) |_ 35 791 ( 6,0%) 
zwischen 44 und 48 Stunden. .. Pe 30.922 ( 7,1%)1. 14475 (12,49%) 
48 Stunden‘). - | 32381 ( 7,0%) 1104 669 (24,1%) 135 259 (22,8%) 
zwischen 48 und 54 Stunden. . . . | 54 734 (11,9%) 127 384 (29,3%) 207 838 (35,0%) 
4 Stunden 1 u a ; ; 125 488 (27,4 %0) | 46 248 (10,6%) | 69 705 (11,7%) 
zwischen 54 und 60 Stunden.” 10 192 (39,3%) 61417 (14,1%) 115079 (19,4%) 
60 Stunden oder mehr. 65233 (14.4%%) 10317 (2.49%) 16 431.(02,7%) 
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit für sämtliche Lohnempfänger der 
Maschinenindustrie (gewogener Durchschnitt) lag nach diesen Ziffern 
im Jahre 1914 etwa bei 551% Stunden, 
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3) Für 1914 in der Position „Gießereien und Maschinenbau“ (Ziffer III) enthalten. 
*) Es fehlen jedoch einige Zweige des Moaschinenbaus wie Werkzeugmaschinenbau (1914 in der 
Position „Gießereien und Maschinenbau“ enthalten), Bureau- und Nähmaschinenbau, Pumpenbau usw., welche 
1914 fast 12%, 1921 und 1923 etwa 16% der Gesamtarbeiterzahl des Maschinenbaus (vgl. Punkt 3A) 
ausmachter. 
2, Großbritannien, 
Vor dem Kriege betrug die Arbeitszeit in England im allgemeinen 52—56 Stunden 
pro Woche, im Maschinenbau gewöhnlich 53 oder 54 Stunden. In den Jahren 1919 und 1920 
wurde sie in fast allen Industrien herabgesetzt. Im Maschinen- und Schiffbau wurde zwischen 
den Arbeitgeberorganisationen und den Trade Unions die Normalarbeitswoche mit Gültig- 
keit ab 1. Januar 1919 und ohne Herabsetzung der Wochenzeitlöhne auf 47 Stunden ermäßigt. 
Diese Regelung bestand auch noch im Juni 1925. 
Die Überstundenarbeit war vor dem Kriege im englischen Maschinenbau durch einen 
Kollektivvertrag beschränkt: Kein Arbeiter sollte verpflichtet sein, in einer Zeit von vier 
Wochen mehr als 32 Überstunden zu leisten (ausgenommen in Notstandsfällen). Im Juni 1925 
beträgt diese Überstundenzahl nur 30 Stunden (mit Berücksichtigung von Krankheit, Urlaub 
usw.). Im Jahre 1922 ist vereinbart worden, daß die Arbeitgeber das Recht hätten, zu ent- 
scheiden, wann Überstundenarbeit notwendig wäre. 
(Nach: Survey of Industrial Relations, S. 1928 ff.) 
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