mulierung des von Marx aufgestellten Wertproblems, teils
hinter der Wahl der Arbeit als Maßstab und «Essenz» des
Wertes selbst verbergen.
Unser gegenwärtiger Zweck ist, zu beweisen, aus wel-
chen Gründen — nachdem die Marxschen Voraussetzungen
einmal festgelegt sınd — es unmöglich wird, eine zufrieden-
stellende Lösung der an die Einführung des technischen
oder fixen («konstanten» nach der Marxschen Terminologie)
Kapitals gebundenen Probleme zu finden, und daß umge-
kehrt eine derartige Lösung eine notwendige Folge unserer
entgegengesetzen Stellungnahme ist.
Für Marx ersetzt die Arbeit schließlich die Produkte,
nachdem er sie einmal zum allgemeinen Ausgleichsfaktor,
zum zusammenfassenden Symbol dieser Produkte selbst
erhoben hat.
Da die Produkte für die einzelnen Unternehmungen,
die sie gewinnen, nur. nutzbar sind, soweit sie einen Wert
besitzen, und da dieser Wert seinerseits proportional der
Arbeit ist, die sie gekostet haben, scheint nicht mehr das
Produkt und seine Menge, sondern die Arbeit und ihre
Größe in Betracht zu kommen.
Auf diese Weise überwiegt das Symbol schließlich die
Sache selbst, und der Begriff des Produktes wird durch den
der Arbeit ersetzt.
Da dann in dem Produktionsprozeß — ein Prozeß, der
seiner Definition nach Produkt-Mengen früher noch als Pro-
dukt-Vverte schafft — die (natürlich mit den technischen
Hilfsmitteln ausgestattete) Arbeit die Ursache und die Pro-
dukte die Wirkung bilden, führt die Annahme, daß die Arbeit
nicht nur Ursache der Produkte, sondern auch Ursache und
Maßstab ihres Wertes ist, praktisch dazu, der Ursache
(Arbeit) eine größere Bedeutung als der Wirkung (Produkt)
zukommen zu lassen, und sogar die Wirkung mehr und
mehr und allmählich gänzlich durch die Ursache aus-
drücken zu lassen. Auf diese Weise wird der Ersetzung der
Sache durch das Symbol die Ersetzung der Wirkung durch
die Ursache hinzugefügt und ein einziges Ganzes gebildet.
$ 3. Die Ersetzung der Produkte durch die Arbeit und deren
Irrtum.
Aber diese fortwährende Vertretung und Vertauschung
von Wirkung und Ursache bildet vor allem einen in sich
selbst schweren logischen Irrtum.
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