Full text : Bankbuchhaltung

Buchhaltungsformen im Bankgeschäft. 13
vorgemerkten Stellen. Für zahlreich auftretende gleichartige
Buchungen, z. B. Wechselkonto an Kontokorrent kann man auch
besondere Bogen oder Bücher führen. Die Aufaddierung der
Teilabschnitte eines solchen Grundbuches mit vertikaler Gliederung
 ergibt die ins Sammelbuch zu übertragenden Summen.
(Vergl. das Beispiel S. 19.) Die ,deutsch gruppierte" Methode
besikt den Nachteil, daß man im voraus nicht genau das
für jeden Unterabschnitt notwendige Maß bestimmen kann, so
daß unter Umständen Nachträge zu einer Buchungsgruppe notwendig
 werden, die bei der Übertragung ins Sammelbuch nicht
übersehen werden dürfen. Man pflegt solche Nachträge daher bereits
 in der Primanota durch fortlaufende Summenüberträge in
einer Vorspalte zusammenzufassen, so daß sich für das Sammelbuch
 nur eine in der Endspalte ausgeworfene Tagessumme ergibt.
2. Aufteilung der. Grundhbücher in horizontaler
Richtung durch Benutzung der tabellarischen oder
amerikanischen Meth ode.
Das Wesen der amerikanischen Buchhaltungsform besteht darin,
daß infolge der Wahl eines Buchungsbogens, der Grundbuch
und Hauptbuchkonten nebeneinander darstellt, jede Buchung
gleichzeitig <ronologis<h und systematisch erfolgen
kann. Man hat mit Erfolg versucht, die stark en Gruppierungswirkungen
 und die große Üb ersichtlichkeit dieser
Methode für die Bankbuchhaltung nutzbar zu machen, ohne die
Nachteile derselben: Beschränkung der Kontenzahl, Unhandlichkeit
 eines Journalhauptbuches, Unmöglichkeit der Arbeitsteilung
 + zu übernehmen, indem man die tab ellarische Form
auf die einzelnen Grun dbücher übertrug. So entstanden
 Teilprimanoten, in denen die neben dem führenden
Konto anzurufenden Konten besondere Spalten erhielten, deren
Tages-, Wochen- oder Monatsssumme dem Sammelbuch überwiesen
wird. (Vergl. das Beispiel S. 20 u. 21.) Für Bankbetriebe mittleren
 und größeren Umsanges gewährt die deutsche Buchhaltungsf
 orm in Verbindung mit dem Tabellensyst em
den höchsten Nutzungseffekt, weil sie einfache Handhabung, eine
Aufteilung des Buchungsstoffes nach den Bedürfnissen des Geschäftes,
 schnelle Übersicht und zahlreiche Kontrollmöalichkeiten
ssichert.
Eine besondere Schwierigkeit jeder Bankbuchhaltung liegt in
der Notwendigkeit, das Buchungsur material möglichst
umgehend weiter zu verarbeiten und einer sachver-
            
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