1. Titel: Begründung. Inhalt des Bertrags. SS 313, 314. 229
Zür Bayern vol. v. Kacubezky in Bl. f. RA. Bd. 68 S. 449 ff. Art. 14 des hayr.
KoLG, bon 1861 und 8 303 DO dagegen aber ein Urt. d. NeichSger, vom
30. September 1903 in S. Hornihuh gegen Reichel f. aud ROSE. Bd. 64 ©, 39 Anm),
k ferner Schneider, Bum bayr. Uebergangsrecht in der Bayr. 3. f, I., 1. Jahrg. (1905)
‚7, ROEC. in 3. 1908 S. 234 Ziff. 3, Recht 1908 11 BZ. 31, Towie NOS. vom
16. September 1909 in Bl. fi RU. Bo. 74 S. 734 über Anwendbarkeit des & 313 auf
Yemobiliarberträge, die zwar nach dem 1. Kamıar 1900, aber vor Anlegung des
ME - in Bayern abgefchloffen wurden. x N Huber Bam in
„VII, Internationales Privatrecht: Keine Anwendung INDEM auf obli-
aotorilche Nertabert aber eier ein au3ländijhes @Orundijtüc. RÖOS, 0 60
& 296, Bd. 63 S. 18—20 3. Sürz 1906), Sur. Wichr. 1906 S. 219. Val. dazu Klein,
um internationalen Brivatrecht in Bl. |. RA. 1910 S. 272 ff. .
Yetej Anders, wenn die Barteien vereinbart haben, daß Der Vertrag nach Deut{hem
efeße zu beurteilen it. Kipr. d. VL®. Bd. 16 S. 362 Braunfhweig).
& 314.*)
_ BVerpflichtet fiH Jemand zur Veräußerung oder Belaftung einer Sache, {9
Stitredit {ich die Verpflichtung im Zweifel auch auf das Zubehör der Sache,
€. I, 79023 II, 265; III, 308.
.., 1.8 314 gibt eine Auslegungsregel: Im Zweifel erfirect Jh die Vers
Piichtung zur Verkußerung DDEr Detaftung einer Sache auch auf D c 3 a re ER
- „Sachen“ fi örperliche Gegenftände (S 90). Meber den Begriff „Zubehör
I 88 97, 9 Ge tengeiben Vale Oubebür einer Firma nah Analogie des $ 314 behandelt
dom E Hamburg, Hanf. Ger3. 1901 S. ne %% Ge Die BubehSreigen
.. AS Bubehör find i mweifel jene Sachen zu erachten, melde die Zubehöreigen-
(chajt im ET haben (SB. 11, 20/21). Aus Sem
rllärten oder den Umftänden zu entnehmenden Willen der Vertragihließenden kan (ih
geben, daß das Bubehiör von der Verpflihtung ausgenommen, dann auch, daß ein anderer
neun al3 der des Dr nhStblulfeß für die Beurteilung der Zubehöreigen{chaft maß-
ND Jein {oll. ,
ı &, Di { des 8314 gilt nur für den obligatorifjchen Vertrag
Dur Diefen LEE De Malte Jelbftverftändlih nur einen obligatorifdhen
Anfpruch auf daß Zubehör. Der Bearijf der Veräußerung im Sinne diefes Para aD
X im Wweiteiten Sinne zu nehmen und nicht etwa auf Kauf und Zaufch zu beidränken.
DE Derimann Bent. 1 zu 8314; inZbefondere würde au ein Schenfungsver]prechen
14 auszulegen fein. .
5. Die N 8 icht die Bedeutung, daß daZ an einer Sache begründete
dingliche EEE ACD Hüte Ban auch auf das AhuDeböx erftrectt. Namentlich it, wenn
in Srundftück aufgelafien und die Eintragung bewirkt ijt, damit nicht auch das Eigentum
Sa den zu dem Grundstücke gehörenden Sachen auf den Erwerber übergegangen, €$ Rt
Senn, det die zur Üebertragung diejer Sachen erforderliche Nebergabe vollzogen ift. Sal
Abrigens 8926: „Sind der Veraäußerer und der Erwerber darüber einig, daß fich ; ie
Füukerung auf das Zubehör des Orundftücs erftrecden foll, fo erlangt der ee ver
nt dem Eigentum an dem Grundftück auch das Eigentum an den zur Zeit des Cr-
che vorandenen Bubehörftücken, [oweit fie Dem Nr NE SE wi@
Underfei { intritt der obligatorifchen Verpflichtung au
PoEAUSGEfeGt, Süß Ze Ben aBerer Eigentümer des ZubehörS if, er muß CH on
Lolhen Dudehörgegenftänden, die noch einem Dritten gehören, dem Erwerber das Sigen-
um verichaffen.
Ueber den Erwerb des Eigentum am Zubehör {. SS 926, 929. 5
des 3. Auch das Vermächtnis einer Sache eritreckt fich im Zweifel auf das zur Beit
Erbanfalls vorhandene Zubehör (S 2164). . 5 Bubelür wit
mi 4, Beweisiait: Den Verpflichteten trifft die Beweislalt, daß das Zube Ha Dot
Anederäußert oder mitbelaitet fei, val. Mofenberg, Beweislalt ©. 70. Dageain © K X
anf die Frage, was al8 Zubehör gilt, das Gejeß und in deffen Ergänzung die Serlehr5-
allung. Val. Bem. 2 au 8 97.
) * Literatur: Bach, Beitandteil und Zubehör, 1900; Bonfhab in BL f. RA,
8. 66 S 185 3; {. Ferner die Literatur zu SS 93 und 97.