Die Wechselbuchhaltung. '
Buchung bei Weitergabe:
Uojtrs-311.\101ts. Vereinsbank . 3000. - E 3000
an ech]e 0 v :
Buchung bei Gutschrift des Gegenwertes auf
Reichsbank girokonto durch. die Vereinsbank unter
Abzug von 1/2%%99 Inkasso sp es en.
æ) Reichs bankkonto AM 3000. —
an Nostro-Ink.-Konto Vereinsbank AM 3000.—
s) Loro-Ink.-Konto Kunde X ff 3000..:
an Folgende:
an Konto ordinario Kunde X AM 2998.50
an Inkassospesen-Konto 1.50
Die Buchungen über Loro- und Nostrokonto gleichen sich aus
und werden gegeneinander abgesstrichen. Es stehen sich nach Ab-
streichen vorstehender Buchungssätze noch die Belastung der Reichs-
bank und die Gutschrift an den Kunden gegenüber.
3. Die Bücher der Wechselabteilung.
Zur Regelung des Wechselverkehrs werden stets folgende Bücher
geführt:
a) Das Wechsselk opierbuch,
b) das Wechselskontro,
c) die Wwechsselprimanota,
d) d as W echselverf allbuch,
e) das Wechseloblig o buch.
a) Das Wechselkopierbuch (Form. 13, S. 40), meist auf-
geteilt in ein Ink ass o- und ein Disk ontwechselkopier-
buch, dient zur Aufnahme aller Wechsel sogleich nach Herein-
nahme und Prüfung. Auf Grund dieser Eintragung läßt sich bei
Verlust eines Wechsels ein Duplikat anfertigen, oder, falls ein
Wechsel als „unbezahlt“ gemeldet wird, der Einreicher feststellen.
Jede Eintragung erhält fortlaufend eine Nummer, die auf dem
Wechsel gleichfalls (mit der Stempelmaschine) vermerkt wird. Bei
sorgfältiger Führung läßt sich stets aus dem Wechselkopierbuch
der Bestand nachprüfen; denn alle Wechsel, die in der Spalte
„Weitergabe an“ noch nicht ausgetragen sind, müssen noch als
effektiver Bestand im Portefeuille liegen. Inkassowechsselkopier-
bücher enthalten eine besondere Spalte für „Datum des Einganges
des Gegenwertes“, so daß jene Wechsel leicht ausgezogen werden
können, deren Gegenwert noch nicht eingegangen ist.
b) Die Wechsselskontren sind Wechselbestandsbücher,
meist getrennt nach Platz wechseln und Vers andwecdh-
ZC