>
Endgültige Verteilung der Staatsausgaben auf Grund des Erweiterungs-
programms auf die Etatsjahre 1925 bis 1929).
1925 | 1926 1927 | 1928 | 1929
Art der Ausgaben az ———.|. | k:
in 1 000 fr.
Zentralverwaltung .........00.0000010000 000 324 324
Umwandlung des Technikums ( Ecole Nationale
Technique) in Straßburg in eine Kunst-
gewerbeschule (Ecole Nationale d’Arts et
1 6750 1.350 a 1.350 1.350
Staatliche Berufsschulen, allgemeine Unkosten 12 293 2458 2458 I 2458 2458 2458
Staatliche Berufsschulen, außerordentliche Un-
kosten an Gebäuden .............+00+4+ 17925 71 3585 3.585 3585 3585 3.585
Staatliche Uhrmacherschule zu Cluses, all-
gemeine Unkosten .............0101040t 1.600 320 320 320 320 320
Staatliche Uhrmacherschule zu Cluses, außer- M
ordentliche Unkosten usW. ...........+1« 3 705 741 741 741 741 741
Staatliche Uhrmacherschule zu Besancon,
außerordentliche Unkosten usw. ......... 1260 1 420 = 420,
Zuschuß zur Errichtung und Ausrüstung von
praktischen Schulen für Handel und Ge-
Sn re en 22 236 22236 | 22286 22 236 22 236
Auswirkung des Gesetzes vom 25. Juli 1919 7.000 1.400 1400 | / 1400 1.400 1.400
Prämien an Berufsschulen und Lehrlinge ... | 2820 564 564 564 564 564
Zuschuß an Privatschulen, staatlich an- '
erkannte Privatschulen, Handelshoch- |
schulen usw. .... A EEE 9000 | 1.800 | 1.800 1800; | 18001 1800
Insgesamt .... | 173857 | 34 778 ] 34874... 34 874 | 34 454 34 454
Die wesentlichsten Gebiete dieses umfangreichen Erweiterungsprogramms sind:
1. Die Berufsberatung der Schulentlassenen nach den neuesten Ergebnissen der Forschung (Kignungs-
prüfungen usw.).
2. Die Verbesserung der Lehrlingsausbildung für gewisse Berufe durch die Schaffung von weiteren
Beoles de Metiers und Beoles Pratiques de Commerce et d’Industrie,
3. Die Förderung des Lehrlingsunterrichts in der Werkstatt. Es sollen Vereinbarungen mit den Lehr-
herren getroffen werden, damit eine ordnungsmäßige Fachausbildung der Lehrlinge gewährleistet
wird. Ferner ist zur Steigerung des Arbeitseifers die Verteilung von Prämien an die Lehrlinge vor-
gesehen.
4. Die Einrichtung von beruflichen Fortbildungskursen jeder Art, die Arbeitern jeden Alters und der
verschiedensten Branchen, der Großindustrie wie des Kleingewerbes, zugute kommen sollen.
5. Die Schaffung von neuen Ecoles Nationales Professionelles, Eeoles Sunerieures de Commerce und
Berufskursen höheren und Hochschulgrades.
5. Die Ausbildung von Ingenieuren, die zuerst eine gründliche technische Allgemeinbildung in der
Ecole Centrale des Arts et Manufactures, in den Eeoles Nationales d’ Arts et Metiers oder in bestimmten
anderen Hochschulkursen erhalten. Sie sollen alsdann je nach Wahl eine besondere Spezial-
ausbildung finden in den technischen Anstalten für Gerberei, Müllerei. Papierindustrie, Konserven-
industrie, Optik, Keramik, Elektrizität usw.
7. Ausbau des Haushaltungsunterrichts,
Die EEE Entwicklungstendenzen im sonstigen (vorwiegend privaten) französischen Fachschul-
wesen sind von dem Bestreben beherrscht, auch die spezielle Fachbildung möglichst unabhängig vom
Auslande zu gestalten.
DI der optischen Industrie war Frankreich lange Zeit auf die Fachschulen des Auslandes,
besonders Deutschlands, angewiesen. 1916 wurde eine Kommission aus Interessentenkreisen gebildet,
aus deren Arbeiten das Optische Institut hervorging.
ı) Die Zahlen weichen auch in der amtlichen französischen Quelle etwas von denen der vörstehenden Übersicht ab.
DT