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Dadurch, daß die Einnahmen auf diese Weise für 1926/27 auf 824,8 Millionen £, die Ausgaben auf Grund
eines Vergleiches mit den im Jahre 1925/26 bestehenden Ausgaben aber nur auf 812,6 Millionen £ ver-
anschlagt wurden, ergibt sich ein Überschuß von 12,2 Millionen £, von denen 8 Millionen £ dem
Consolidated Fund Service überwiesen werden, so daß sich die geschätzten Gesamtausgaben für das
Jahr 1926/27 auf 820,6 Millionen £ stellen. Vergleicht man die endgültigen, effektiv gezahlten Netto-
ausgaben während des Jahres 1925/26 in Höhe von 826,1 Millionen £ mit den endgültigen Ausgaben
des Budgetvoranschlages von 1926/27 in Höhe von 820,6 Millionen £, so ergibt sich ein Rückgang der
Ausgaben im laufenden Finanzjahre von 5,5 Millionen £. Der geschätzte Überschuß von 4,2 Millionen £
ist nicht groß, wenn man berücksichtigt, daß sich durch den Bergarbeiterstreik die Ausgaben vermehrt
und die Einnahmen vermindert haben. Infolge von Nachtragsbewilligungen sind die ursprünglich auf
820 641 000 £ geschätzten Ausgaben für das Fiskaljahr 1926/27 auf 829 272 000 £ gestiegen, eine Summe,
welche den Voranschlag der Einnahmen um 4,522 Millionen £ überschreitet. Vergleicht man die tatsächlichen
Ausgaben vom 1. April bis 31. Dezember 1926 mit denen vom Jahre 1925, so findet man im Jahre 1926
eine Steigerung der Ausgaben um rund 1,9 Millionen £, Gewachsen sind die Ausgaben für Zinsen, Post,
Steuerverwaltung, zivile Verwaltung und die Zahlungen an das Schatzamt von Nordirland; zurück-
gegangen sind dagegen die Ausgaben für den Sinking Fund, für die Landesverteidigung und die Zahlungen
an die lokalen Steuerbehörden. Noch wesentlichere Veränderungen zeigen die Einnahmen vom 1. April
bis 31. Dezember 1926 im Vergleich zu denen desselben Zeitraumes im Vorjahr.
Nettoeinnahmen.
April bis Finanzjahr April bis Budget-
Dezember 1925/26 Dezember Voranschlag
1925 1926 1926/27
in 1 000/£
N A 77 987 103 487 79 908 108 450
Verbrauchsteuer 1.4. u. hr rt rent nr 2 275 134 560 102 780 141 300
Kraftfahrzeugsteuer‘. .....5..0.00.-700 4510 6 158 18 056 6 986 21 600
Erbschaftsteuer +... ..... 0040440000 ren Da 44 350 61 200 46 280 66 000
Stempelabgaben ...........0.00000010 ren 17 250 24 700 16 310 25 000
Grundsteuer USW......0..1 1070004 r En 200 950 150 1.000
Einkommensteuer +4. ee rer K WE BEE ET 20SE7 259 411 192 203 254 800
Zuschlagsteuer zur Einkommensteuer ........ 32 840 68 510 25 630 64 500
Kriegsgewinnsteuer ...4...00.7 000 2 000 ; 2 000
Körperschaftsteuer ......07.4....700 440 8 160 11 670 2910 6 500
POS RE HH ae 26 000 35 750 25 800 36 500
"Felegrapl rer r ee ARE 4 050 5 650 4 350 5 600
Telephone er er rER ARCHE DH 11 850 15 950 12 850 17 300
Kronländereien ...........00004 420er 00 44 Ur 770 950 840 950
Zinsen aus verschiedenen Anleihen .......... 10.826 14 944 15 869 21 650
Verschiedene Einnahmen:
Ordentliche. ers re nr en 8 532 17 349 19 540 25 600
Besöndere.. re ar 24 616 36 925 16614 „ 26000
tt ER Beck
Insgesamt .... 499 679 812 062 479 020 824 750
Trotz des Streiks sind die Kinnahmen aus Zöllen und Verbrauchsteuern um 2,4 Millionen £ gestiegen,
was größtenteils auf die Erweiterung der abgabepflichtigen Waren und auf die Veränderung des Steuer-
satzes „zurückzuführen ist. Ferner haben sich die Erträge aus der Erbschaftsbesteuerung um 1,9 Millionen
und die Einnahmen aus dem Telephonwesen um 1 Million £ ‚die Zinsen aus verschiedenen Anleihen um
5 Millionen £ und die verschiedenen Einnahmen um 3 Millionen £ erhöht. Die Erträge der Einkommen-
steuer und der Zuschlagsteuer zur Einkommensteuer haben sich um 28,8 Millionen £ gesenkt. Der Rück-
gang der Einkommensteuer ist teils auf den Streik und teils auf eine verspätete Eintreibung der Steuer
zurückzuführen, deren Wirkungen sich im folgenden Quartal wieder ausgleichen dürlten. Die Folgen des
Streiks werden sich in der Hauptsache erst im kommenden Jahre auf der Einnahmenseite des Schatz-
amtes bemerkbar machen, wenn infolge der geplanten Abschaffung des dreijährigen Durchschnitts die
Einkommensteuer auf den Einkommen des letzten Kalenderjahres basieren wird.
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